Ripple-CEO Brad Garlinghouse ist in Feierlaune. In seiner Nachricht auf X zog er Bilanz für 2025 – und die fällt spektakulär aus. Garlinghouse verglich den Erfolg mit Football-Legende Tom Brady: einfach nur „großartig” zu sagen, wäre eine Untertreibung. Für Ripple und XRP war 2025 ein Jahr der Superlative.
Zwei Übernahmen beschleunigen die Vision
Ripple hat im vergangenen Jahr zwei strategische Übernahmen abgeschlossen: Ripple Prime und GTreasury. Beide Zukäufe erweitern Ripples Fähigkeiten erheblich und bringen das Unternehmen seiner Vision näher – dem „Internet of Value”.
Ripple Prime stärkt das institutionelle Geschäft mit Prime-Brokerage-Services. GTreasury bringt Treasury-Management-Expertise ins Ökosystem. Die Kombination ermöglicht es Ripple, Unternehmenskunden eine vollständige Palette an Finanzdienstleistungen anzubieten.
Garlinghouse betonte dabei die zentrale Rolle von XRP: „XRP war und wird auch weiterhin das Herzstück dieser Vision sein.” Eine klare Ansage an alle, die den Token nur als Spekulationsobjekt sehen.
Neue Ripple UK-Lizenz erweitert globale Reichweite
Passend zur Bilanz verkündete Ripple eine weitere Lizenz. Das Unternehmen erhielt die EMI-Lizenz (Electronic Money Institution) im Vereinigten Königreich. Damit wächst Ripples ohnehin beeindruckendes Lizenzportfolio weiter.
Fun Fact: Ripple verfügt mittlerweile über eines der umfassendsten Lizenzportfolios in der gesamten Krypto-Branche – von der OCC-Banklizenz in den USA bis zur MiCA-Konformität in Europa.
Die UK-Lizenz ist strategisch wichtig. Nach dem Brexit ist Großbritannien ein eigenständiger Regulierungsraum. Für Ripple bedeutet das direkten Zugang zu einem der wichtigsten Finanzmärkte der Welt.
Ripple: Langfristige Vision statt Hype-Zyklen
In seiner Nachricht distanzierte sich Garlinghouse klar von kurzfristigem Denken. Ripple werde weiterhin langfristig planen, anstatt Marktzyklen und Hypes hinterherzujagen. Der Aufbau von Krypto-Infrastruktur, die Modernisierung globaler Finanzsysteme und das Überdenken veralteter Strukturen – all das passiere nicht über Nacht.
Diese Aussage ist typisch für Ripples Strategie. Während andere Projekte auf schnelle Gewinne setzen, baut Ripple systematisch ein reguliertes Finanzimperium auf. XRP und RLUSD sind dabei die zentralen Bausteine.
Die Botschaft an Investoren ist klar: Geduld zahlt sich aus. Ripple denkt in Jahren, nicht in Quartalen.
Ausblick auf 2026
Garlinghouse kündigte an, dass 2026 noch bedeutender werden soll. „Wir feuern aus allen Rohren”, schrieb er. Die Voraussetzungen sind geschaffen: regulatorische Klarheit, institutionelle Partnerschaften und ein wachsendes Produktportfolio.
Mit der OCC-Banklizenz, der RLUSD-Expansion auf Layer-2-Netzwerke und den XRP Spot ETFs hat Ripple bereits in den ersten Wochen des Jahres geliefert. Die 30 aufeinanderfolgenden Tage mit ETF-Zuflüssen zeigen, dass institutionelle Investoren an Bord kommen.
Für die XRP-Community ist Garlinghouses Optimismus ein starkes Signal. Nach Jahren der SEC-Klage und regulatorischer Unsicherheit scheint Ripple endgültig in der Offensive. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie groß der Erfolg 2026 wird.
Garlinghouse bringt es auf den Punkt: „It’s happening!”

