Zusammenfassung:
Das Verhältnis von Bitcoins Marktkapitalisierung zum Goldmarkt hat über 15 Jahre hinweg eine Potenzgesetzes-Dekay mit einer Korrelation von 0,959 R² verfolgt
Das Verhältnis schrumpfte von 117.000 im Jahr 2012 auf 24 im Jahr 2024 und deutet auf einen weiteren Rückgang hin, der bis in die 2030er Jahre hinein die Parität erreichen könnte
Die Versorgung von Bitcoin bleibt unverändert bei 21 Millionen Münzen, unabhängig vom Preis, was ein bisher ungekanntes Seltenheitsphänomen schafft
Die aktuelle Marktkapitalisierung von 1,8 Billionen USD lässt eine Wachstumspotenzial von 8 bis 9-fach erkennen, um den Wert von Gold mit 16 Billionen USD zu erreichen
Die Marktdynamik von Bitcoin stellt weiterhin herkömmliche Investitionsrahmen in Frage, da neue Analysen eine beständige mathematische Beziehung zu Gold über mehr als 15 Jahre hinweg aufzeigen
Das Marktkapitalisierungsverhältnis der Kryptowährung gegenüber Gold folgt seit 2010 einem Potenzgesetz-Abbau mit einer Korrelation von R² = 0,959.
Dieser strukturelle Trend deutet darauf hin, dass Bitcoin innerhalb der nächsten Dekade die Marktkapitalisierung von Gold mit 16 Billionen Dollar erreichen könnte, was einer 8- bis 9-fachen Steigerung gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht.
Algorithmische Knappheit unterscheidet Bitcoin von traditionellen Vermögenswerten
Der fundamentale Unterschied von Bitcoin liegt in seiner mathematisch festgelegten Obergrenze von 21 Millionen Coins. Das Ausgabeschema halbiert sich alle 210.000 Blöcke unabhängig von Marktbedingungen oder externen Druckfaktoren. Dieses System funktioniert ohne Einmischung durch Zentralbanken oder politische Beeinflussungsmöglichkeiten.
Traditionelle Vermögenswerte reagieren anders auf Marktkräfte. Fiat-Währungen erhöhen ihre Versorgung in Zeiten wirtschaftlicher Krisen.
Die Goldproduktion steigt, wenn die Preise steigen, was eine preiselastische Angebotreaktion erzeugt. Bitcoin hält sein vorgegebenes Zeitplan unabhängig davon, ob er bei 1.000 oder 1.000.000 US-Dollar gehandelt wird.
Dies stellt das erste Vermögenswert in der Geschichte dar, dessen Angebotskurve vollständig unempfindlich gegenüber Preisindikatoren ist. Die Innovation verändert grundlegend, wie Knappheit in Finanzmärkten funktioniert. Kein Notfallkomitee kann die Emissionsrate des Protokolls verändern.
Der letzte Bitcoin wird etwa im Jahr 2140 abgebaut, nach einem unveränderlichen Zeitplan. Jede Halbierungsveranstaltung reduziert die neue Versorgung, während sich die Nachfragemuster unabhängig entwickeln. Dies schafft eine einzigartige Dynamik, die bei früheren Wertspeichern fehlt.
Marktkapitalisierungsverhältnis zeigt seit 2010 konstante Kompression
Die Analyse, die David auf der sozialen Plattform X geteilt hat, zeigt die Marktkapitalisierungsverhältnisse von Gold zu Bitcoin in jeder Halbierungsperiode.
Das Verhältnis betrug 2012 etwa 117.000 zu eins. Bis 2016 verringerte sich die Kompression auf rund 2.200. Die Halbierung 2020 zeigte ein Verhältnis von 151.
Das Eine, was die meisten Menschen immer noch falsch verstehen (und warum es die ultimative asymmetrische Wette ist)
Die meisten Menschen betrachten Bitcoin entweder als digitales Gold oder als volatile Wette.
Beide Betrachtungsweisen verfehlen den Kern.
Bitcoin ist das erste Vermögenswert in der Geschichte des Menschen mit algorithmisch durchgesetzter...
— David
(@david_eng_mba) 10. Januar 2026
Aktuelle Daten zeigen ein Verhältnis von 2024 von etwa 24. Prognosen basierend auf der historischen Entwicklung deuten auf ein Verhältnis von sieben bis 2028 hin. Das Muster hält sich über mehrere Marktzyklen und geopolitische Veränderungen hinweg.
Bitcoin notiert derzeit bei etwa 90.000 US-Dollar, was etwa 30 % unter den jüngsten Höchstständen von knapp 126.000 US-Dollar liegt. Marktteilnehmer interpretieren Volatilität oft als Risiko.
Allerdings deutet das Potenzgesetz darauf hin, Zielwahrscheinlichkeiten zu messen, anstatt die Pfadvarianz.
Die Beziehung beschreibt eine strukturelle Neubewertung und keine zyklischen Preisbewegungen. Die Marktkapitalisierung von Gold mit 16 Billionen Dollar dient als Referenzpunkt.
Die aktuelle Bewertung von Bitcoin mit 1,8 Billionen Dollar lässt weiteren Kursdruck für die Fortsetzung der Kompression offen.
Asymmetrisches Risikoprofil entsteht aus der Dynamik mit festgelegter Versorgung
Eine Portfolioallokation von 1–5 % begrenzt das Risiko auf diesen Prozentsatz des Gesamtkapitals. Aufwärts-Szenarien umfassen die Aufnahme in staatliche Reserven, Unternehmens-Treasury-Allokationen und ETF-Nachfrage bei festgelegter Versorgung. Generationswechsel im Vermögen begünstigen digitale-native Vermögenswerte.
Die fortgesetzte Geldmengenausweitung macht reale Vermögenswerte im Laufe der Zeit relativ attraktiver. Die Aufnahme als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador stellt eine frühe Integration auf souveräner Ebene dar.
Die Allokation von Bitcoin in den Bilanzen der S&P 500-Unternehmen liegt unter 1 %.
Die Anlageargumentation basiert auf einer nachweislich endlichen Versorgung, die den globalen Liquiditätsbedarf erfüllt. Das Vermögenswert ist 24/7 verfügbar, ohne Gegenparteirisiko oder geografische Einschränkungen. Jedes Jahr ohne Protokollfehler oder Versorgungsabweichung stärkt die zugrundeliegende These.
Marktteilnehmer, die in vierjährigen Zyklen denken, könnten langfristige Trends unterschätzen. Das Potenzgesetz beschreibt die langsamen Neubewertungen von Knappheit bei gleichzeitig wachsendem Geldangebot. Die konvexe Aufwärtsbewegung entsteht aus strukturellen Tailwinds, die sich noch in frühen Entwicklungsphasen befinden.
Der Beitrag 'Die Post-Bitcoin-Potenzgesetz-Trajektorie deutet auf eine Goldparität bis Mitte der 2030er Jahre hin' erschien zuerst auf Blockonomi.


