Wenn wir über die Sicherheit von Kryptowährungen sprechen, denken wir meist an Phishing, gefälschte Börsen und Hacker. Selten denken wir an die physische Bedrohung – an einen Überfall in unserem eigenen Zuhause. Doch in Ländern wie Schweden, wo das Prinzip der öffentlichen Einsicht (Offentlighetsprincipen) gilt, ist dieses Problem tödlich real. Was du verdient hast, ist nicht mehr nur dein Geheimnis; es wird zu einer öffentlichen Information, die buchstäblich Ziellisten für Kriminelle erstellt.
Das System ist brutal einfach. Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen werden in Schweden als Kapitalerträge besteuert und müssen deklariert werden. Ein Verbrecher kann das Finanzamt anrufen oder andere legale Methoden nutzen, um Einblick in die Steuererklärungen der Bürger zu erhalten. Wenn deine Erklärung bestätigt, dass du einen erheblichen Gewinn mit Bitcoin erzielt hast, wirst du sofort zu einem verifiziertem, wohlhabenden Ziel. Noch schlimmer ist, dass diese Daten mit deiner Wohnadresse verknüpft sind, was den Kriminellen nicht nur Wissen über dein Vermögen, sondern auch eine präzise Standortangabe gibt.