Inmitten des jüngsten Anstiegs des Bitcoin- und Kryptowährungsmarktes wurde Ethereum als ruhender Riese beschrieben, der nicht die gleichen Zuwächse verzeichnete wie sein etablierteres Gegenstück. Analysten und Befürworter behaupten, dass diese Vermögenswerte derzeit unterbewertet sind.

Bei der jüngsten, Mitte Oktober eingeleiteten Marktrally verzeichnete Ethereum einen Anstieg von rund 30 %. Im Gegensatz dazu verzeichnete Bitcoin im gleichen Zeitraum einen deutlicheren Anstieg von 55 %, was vor allem auf die Aufregung um einen potenziellen Spot-ETF zurückzuführen war.

Am 4. Dezember äußerte Ryan Sean Adams von Bankless:

„Die Vorstellung, dass die ETH einen Preis von 2.200 US-Dollar hat, ist fast schon humorvoll.“

Er führte aus:

„Die Teilnehmer dieses Marktzyklus gehen von einem ‚Was wäre wenn‘-Szenario aus und übersehen dabei die robusten Fundamentaldaten von Ethereum.“

Adams betonte, dass Ethereum derzeit einen Jahresgewinn von 2,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet und die „einzige umsatzgenerierende Kette“ sei. Darüber hinaus weist es ein KGV von 98 auf, das leicht über dem KGV von Amazon von 75 liegt.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis dient als Bewertungsinstrument, das den aktuellen Aktienkurs eines Unternehmens mit seinem Gewinn je Aktie vergleicht. In diesem Zusammenhang generiert Ethereum deutlich mehr Einnahmen, als sich in seinem aktuellen Vermögenspreis widerspiegelt.

Adams wies auch auf die Existenz ganzer Ketten hin, die als Käufer von Blockchain-Raum fungieren, insbesondere von Second-Layer-Lösungen.

Zu den wichtigsten Grundlagen, die zum Potenzial von Ethereum beitragen, gehört die deflationäre Emission der Kryptowährung. Laut ultraschall.money ist das Angebot seit der Fusion im September 2022 um 293.240 ETH zurückgegangen. #ETH