Die Entwickler Ben Carman und Toni Giorgio stellten ein „Weltuntergangsszenario“ fest, in dem die Wirksamkeit blinder Routen verringert würde, ein Update, das kurzfristig im Lightning-Netzwerk von Bitcoin implementiert werden würde.

Ein LN Markets-Artikel von Fanis Michalakis erklärt die Schwäche, die Carman und Giorgio bei blinden Routen entdeckt haben. Der Beitrag erklärt zunächst, dass Blindrouten darauf abzielen, die Privatsphäre im Lightning Network zu verbessern, indem die Hälfte der Zahlungsroute vor jedem Teilnehmer verborgen bleibt.

Mit anderen Worten: Bei blinden Routen baut der Sender eine Hälfte der Route und der Empfänger die andere Hälfte. Beide sehen nur einen Teil des Weges, dem Bitcoins (BTC) folgen, der nur die Reise zum nächsten Knoten umfasst.

Allerdings, so betonen die Entwickler, könne dies durch den Aufbau eines „Überwachungsnetzwerks“ relativiert werden. Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Knotenpunkten, die aufgrund ihrer Nähe zum Empfänger eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Weiterleitung von Zahlungen haben. Auf diese Weise könnte dem Emittenten eine Falle gestellt werden, in der seine Daten offengelegt würden, wie es derzeit bei Transaktionen dieser zweiten Bitcoin-Schicht für Sofortzahlungen der Fall ist.