AMC Entertainment Holdings (AMC) hat in letzter Zeit eine turbulente Woche erlebt. Am Freitag entschied ein Gericht in Delaware, dass das Unternehmen am 24. August alle ausstehenden APE-Einheiten in AMC-Stammaktien umwandeln kann, basierend auf einem Vorschlag, der von der Mehrheit der Aktionäre angenommen wurde. Die Privataktionäre von AMC haben jedoch eine negative/spekulative Haltung gegenüber der Verabschiedung dieses Vorschlags gezeigt. AMC-Aktien haben im vorbörslichen Handel seit Freitag 32 % ihres Wertes verloren, während APE-Einheiten 20 % zulegten.
Laut Adam Aron, CEO von AMC, zielt der am Freitag genehmigte Vorschlag darauf ab, die Aktionärsstruktur von AMC zu vereinfachen und sie in einer einzigen Aktienklasse zu konsolidieren. Aaron stellte fest, dass Aktiensplits die Börsenmaklergeschäfte komplexer machen und zu Kapitalineffizienzen führen.
Obwohl die Verschuldung von AMC bis zu 4,8 Milliarden US-Dollar beträgt, ist die Verschuldungsquote des Unternehmens auf -186 % gesunken. Dieser negative Prozentsatz ist mit dem Rückgang des Aktienkurses gestiegen. Wir bleiben jedoch hinsichtlich des Marktes optimistisch und glauben, dass die AMC-Aktie nach der Aktienkonsolidierung für Anleger attraktiver sein wird.
