Fallen Sie nicht auf diese zehn irreführenden Fakten zum Thema Geld herein

Im Jahr 2002 stand Elon Musk, ein Mann, der später als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 21. Jahrhunderts gelten sollte, am Rande des finanziellen Ruins.

Sein ehrgeiziges Unternehmen SpaceX hatte gerade den dritten fehlgeschlagenen Raketenstart in Folge erlebt, wodurch Millionen von Dollar in Rauch aufgingen.

Angesichts des bevorstehenden Bankrotts stand Musk vor der Wahl: auf Nummer sicher gehen oder bei einem letzten Start alles riskieren. Er entschied sich für Letzteres.

Heute hat sich sein Wagnis voll ausgezahlt: SpaceX steht an der Spitze des neuen Wettrennens im All und Musk selbst ist einer der reichsten Menschen der Welt.

Aber warum erwähne ich Musks Geschichte?

Weil es zeigt, wie missverstanden Geld und finanzielle Risiken oft werden.

Musks Geschichte zeigt, dass Geld nicht nur ein Tauschmittel ist, sondern auch ein Instrument zur Wertschöpfung und zur Veränderung.

Aus dieser Perspektive sollten wir zehn irreführende Fakten zum Thema Geld entlarven.

Diese Mythen wurden im Laufe der Jahre als Wahrheiten dargestellt und stifteten Verwirrung und sogar finanzielle Verzweiflung bei denjenigen, die ihnen blind glaubten.

1. Geld macht nicht glücklich

Das uralte Sprichwort „Geld macht nicht glücklich“ enthält viel Weisheit, erzählt jedoch nicht die ganze Wahrheit.

Mit Geld lässt sich vielleicht nicht direkt Glück kaufen, aber es ist ein Mittel, das Sicherheit bieten, Stress abbauen, Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung und Bildung verschaffen und es uns sogar ermöglichen kann, Hobbys und Interessen nachzugehen.

All diese Dinge tragen indirekt zu unserem allgemeinen Glück bei. Daher ist es zutreffender zu sagen: „Geld allein macht nicht glücklich.“

2. Ersparnisse bleiben am besten auf der Bank

Zwar sind Banksparkonten sicherer als spekulative Anlagen, sie sind jedoch nicht unbedingt der beste Ort, um Ihr Vermögen zu vermehren.

Die Inflation übersteigt häufig die Zinssätze auf Sparkonten, was bedeutet, dass Ihr Geld im Laufe der Zeit an Wert verliert.

Trotz der damit verbundenen Risiken besteht durch intelligentes Investieren das Potenzial, erheblich höhere Renditen zu erzielen.

3. Ein hohes Einkommen bedeutet Wohlstand

Einkommen ist, was Sie verdienen; Vermögen ist, was Sie behalten und mit der Zeit wächst.

Gutverdiener geraten häufig in die Falle der Lebensstilinflation: Sie geben mehr aus, je mehr sie verdienen, was zu minimalen Ersparnissen und einem vernachlässigbaren Vermögenswachstum führen kann.

Der Vermögensaufbau erfordert strategische Investitionen und ein intelligentes Ausgabeverhalten, unabhängig vom Einkommen.

4. Die Börse ist ein Glücksspiel

Die Börse ist kein Casino.

Bei der Investition in Aktien handelt es sich nicht um kurzfristige Wetten, sondern um den Erwerb eines Anteils an einem Unternehmen.

Wer es wie ein Glücksspiel betrachtet, verliert oft, während diejenigen, die in Werte investieren, die Unternehmen verstehen, in die sie investieren, und eine langfristige Perspektive beibehalten, in der Regel erleben, dass ihre Investitionen im Laufe der Zeit wachsen.

5. Sie brauchen Geld, um Geld zu verdienen

Einer der schädlichsten Mythen ist, dass nur die Reichen reicher werden können.

Zwar kann Kapital den Prozess erleichtern, doch die heutige digitale Wirtschaft bietet auch Menschen mit begrenzten Mitteln zahlreiche Möglichkeiten, Vermögen aufzubauen.

Beispiele hierfür sind etwa die Gründung eines Online-Geschäfts, die Investition in Teilaktien oder auch die Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit.

6. Ein Haus zu kaufen ist immer besser als zu mieten

Der Besitz eines Eigenheims ist ein wesentlicher Teil des amerikanischen Traums, aber nicht immer die beste finanzielle Entscheidung.

Abhängig von den Marktbedingungen, Ihrer Mobilität und anderen persönlichen Umständen kann das Mieten manchmal die wirtschaftlichere Wahl sein.

Nehmen Sie sich immer die Zeit, die Gesamtkosten und Vorteile einer Miete gegenüber einem Kauf zu berechnen und zu vergleichen.

7. In Gold zu investieren ist narrensicher

Obwohl Gold als Absicherung gegen Inflation und wirtschaftliche Instabilität dienen kann, generiert es keine Erträge wie Aktien oder Immobilien.

Sein Wert hängt in hohem Maße von der Marktstimmung und dem Spekulationsverhalten ab, das sehr volatil sein kann.

8. Schulden sind immer schlecht

Nicht alle Schulden sind schlecht.

Während hochverzinsliche Schulden aus Kreditkarten und kurzfristigen Krediten zu finanziellem Stress führen können, kann strategisches Fremdkapital, beispielsweise Hypotheken, Studienkredite oder Geschäftskredite, potenziell zu finanziellem Wachstum und Stabilität führen.

Der Schlüssel liegt darin, den Unterschied zu verstehen und Ihre Schulden klug zu verwalten.

9. Mehr Risiko bedeutet mehr Belohnung

Risiko und Ertrag hängen oft zusammen, aber ein höheres Risiko bedeutet nicht automatisch einen höheren Ertrag.

Beim intelligenten Investieren geht es darum, das Risiko-Ertrags-Verhältnis zu optimieren. Das bedeutet, dass man sowohl die potenziellen Nachteile als auch die möglichen Vorteile einer Investition versteht.

10. Finanzieller Erfolg hängt davon ab, die richtigen Schritte zu unternehmen

Finanzieller Erfolg besteht nicht nur darin, zur richtigen Zeit die richtigen Schritte zu unternehmen. Es geht auch darum, die falschen Schritte zu vermeiden.

Wie der große Investor Warren Buffet einmal sagte:

„Regel Nr. 1: Verliere niemals Geld. Regel Nr. 2: Vergiss niemals Regel Nr. 1.“

So wie Elon Musk sich von seinen Misserfolgen nicht entmutigen ließ, sollten auch wir unsere finanziellen Entscheidungen nicht von diesen Mythen leiten lassen.

Er verstand die wahren Hintergründe des Geldes und nutzte sie, um sein Imperium aufzubauen.

Es ist Zeit, dass wir uns mit demselben Wissen ausstatten.

Denn um die Kontrolle über Ihr Geld zu behalten, müssen Sie zunächst diese irreführenden Fakten zum Thema Geld entlarven.

Akzeptieren Sie die Wahrheiten, nicht die Mythen, und begeben Sie sich auf den Weg zu finanzieller Freiheit und Erfolg.