Ein 23-Jähriger überredet Bewohner der kasachischen Stadt Almaty, Geld auf seine „Krypto-Börse“ einzuzahlen. Doch als sie es abheben wollen, fehlt von dem Geld jede Spur.

Berichten zufolge hat die Polizei in Kasachstan eine mutmaßlich betrügerische Krypto-Handelsplattform geschlossen und in diesem Zusammenhang einen Mann festgenommen.
Als mutmaßlicher Drahtzieher gilt nach Angaben der Polizei ein 1999 geborener Mann aus Almaty.
Die Polizei erklärte, der festgenommene Mann stehe „im Verdacht“, die Einwohner der Stadt durch den Betrieb einer gefälschten Krypto-Plattform getäuscht zu haben.
Bei den Behörden gingen zuletzt vermehrt Anzeigen von Geschädigten ein. Demnach habe der 23-Jährige ihnen angeboten, mit Investitionen in seine „Online-Krypto-Plattform“ Geld zu verdienen. Als sie jedoch versuchten, ihr Geld von der „Plattform“ abzuheben, sei dies den Angaben zufolge nicht möglich gewesen.
Die Plattform soll von mindestens elf Personen Investitionen im Wert von mindestens 7.000 US-Dollar erhalten haben. Die örtlichen Behörden vermuten jedoch, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Sie kündigten zusätzliche Untersuchungen des Falles an, um „weitere Episoden zu identifizieren“.
Das lokale Nachrichtenportal nur.kz erklärte in diesem Zusammenhang, dass den in solchen Fällen verurteilten Personen für bis zu sechs Jahre verboten werden könne, „bestimmte Positionen zu bekleiden“ oder „bestimmte Tätigkeiten auszuüben“.
Bereits im März warnten kasachische Beamte vor potenziellen Krypto-Betrügern und rieten InAlmaty, kein Geld an „zweifelhafte Projekte zu senden, die große Dividenden durch Investitionen in Kryptowährungen, Aktien, Edelmetalle usw. versprechen“.