Vor dem Treffen der G-7-Staats- und Regierungschefs, dessen Gastgeber Japan sein wird, wurde über Kryptowährungen diskutiert. T. Raja Kumar, Leiter der Financial Action Task Force (FATF), forderte die G-7-Staaten auf, „den gesetzlosen Krypto-Raum in Angriff zu nehmen“, und machte dabei bemerkenswerte Aussagen.

Im Vorfeld des bevorstehenden G-7-Gipfels standen Kryptowährungen auf der Tagesordnung des Leiters der Financial Action Task Force (FATF).

T. Raja Kumar, der Leiter der internationalen Organisation zur Bekämpfung der Finanzkriminalität, forderte die Industrieländer der G-7 auf, die Empfehlungen der FATF anzunehmen, deren Ziel es ist, illegale Finanzaktivitäten im Kryptowährungsraum zu verhindern. Die Erklärung mit dem Titel „Schluss mit dem gesetzlosen Kryptoraum“ wurde im Vorfeld des G-7-Gipfels veröffentlicht, der am 19. Mai in Hiroshima, Japan, beginnt.

„Krypto-Vereinbarungen“ werden eines der Hauptthemen des G-7-Gipfels sein

Während des Treffens wurden Krypto-Regulierungen zwischen den Finanzministern und Zentralbankgouverneuren der G-7-Länder diskutiert.

Es wird erwartet, dass die Führungskräfte beim bevorstehenden Gipfel ihre Unterstützung für strengere Kryptowährungsregulierungen auf der ganzen Welt erneut betonen.

Die Financial Action Task Force (FATF) hat die Länder aufgefordert, eine „Reiseregel“ einzuführen, die Krypto-Dienstleister dazu zwingt, Transaktionsdaten über einem bestimmten Betrag zu sammeln und auszutauschen, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten zu bekämpfen.

„Unregulierte Bereiche im Kryptobereich müssen sofort angegangen werden“

Kumar stellte fest, dass viele Länder auf der ganzen Welt bemerkenswerte Fortschritte bei der Umsetzung verschiedener Standards gemacht haben. Darüber hinaus stellte er fest, dass die Fortschritte im Hinblick auf die Umsetzung der überarbeiteten Kriterien der FATF für Krypto-Assets relativ unbefriedigend seien. Der Präsident stellte fest, dass schätzungsweise 73 Prozent der Länder die FATF-Standards entweder nicht oder nur teilweise erfüllen.

Kumar betonte, dass „die Länder sich unverzüglich mit unregulierten Bereichen befassen sollten, die es Kriminellen, Terroristen und ‚Schurkenstaaten‘ ermöglichen, Kryptowährungen auszunutzen.“

Nach Schätzungen von Analysten liegt der Anteil illegaler Kryptowährungstransaktionen zwischen 0,1 und 15,4 Prozent. Die FATF ist jedoch der Ansicht, dass diese Statistiken das wahre Ausmaß des Problems unterschätzen könnten. Kumar wies darauf hin, dass es für den gemeinsamen Erfolg von entscheidender Bedeutung sei, dass die G-7-Länder eine entscheidende Rolle bei der vollständigen Umsetzung der globalen Standards der FATF spielen. #btc