MetaMask hat vor einem weiteren Krypto-Betrug gewarnt. In den sozialen Medien kursieren gefälschte Airdrop-Ankündigungen, die potenzielle Opfer anlocken.

MetaMask veröffentlichte einen Tweet, in dem Benutzer vor falschen Gerüchten über einen angeblichen Luftabwurf am 31. März gewarnt wurden. Das in den sozialen Medien verbreitete Hörensagen ist zu 100 % gefälscht und stellt ein Sicherheitsrisiko dar, das Betrügern und Phishern Chancen bietet. Der Krypto-Wallet-Anbieter rät Nutzern, in den kommenden Tagen vor gefälschten Seiten auf der Hut zu sein.

Airdrop-Betrügereien sind eine Plage in der Kryptoindustrie, und viele Benutzer fallen auf den Trick herein. Legitime Airdrops ermöglichen es Fintech-Unternehmen, ihre Projekte zu bewerben und Early Adopters einzubinden, was ihnen die Möglichkeit bietet, Geld zu verdienen oder Zugang zu Blockchain-basierten Diensten zu erhalten.

Im Wesentlichen laufen Airdrops darauf hinaus, Geschenke in Form von Token zu verteilen. Kein Wunder, dass sie viele Benutzer anlocken und sie Sicherheits- und Datenschutzrisiken aussetzen können, da es für viele schwierig ist, zwischen einer legitimen Marketinginitiative und einem betrügerischen Schema zu unterscheiden.

Im Internet wimmelt es von Geschichten über gefälschte Airdrops, und neue Betrugsmaschen schießen wie Pilze aus dem Boden. Ein aktuelles Beispiel ist der Blur-Token-Airdrop-Betrug, bei dem Benutzern, die ihre Wallets mit bösartigen Websites verknüpften, über 300.000 US-Dollar gestohlen wurden.

Betrügern gelingt es häufig, weitaus größere Beute zu machen. Im letzten Jahr gelang es Dieben, die es auf Benutzer der Börse Uniswap abzielten, zwei Opfern Bitcoins und Ether im Wert von 8 Millionen US-Dollar zu ergaunern.

Andererseits können echte Airdrops den Teilnehmern erhebliche Gewinne einbringen. Auch im letzten Jahr konnten sich die Besitzer des Bored Ape Yacht Club über einen unerwarteten Kryptogewinn von etwa 100.000 Dollar für jeden Ape NFT freuen, den sie besaßen.