Staatliche Stablecoins - ein langweiliges Thema. Genau deshalb ist es wichtig. Staaten gehen nicht wegen des Modetrends in die Blockchain. Sie brauchen ein Werkzeug. Am besten vorhersehbar. Und am besten ohne Überraschungen, wie bei klassischen Krypto-Assets.
Ein staatlicher Stablecoin ist ein digitaler Vermögenswert, der an die nationale Währung gebunden ist und im Rahmen des Gesetzes ausgegeben wird. Kein "Äquivalent zu Bitcoin". Vielmehr eine digitale Form bereits vorhandenen Geldes, aber mit anderer Logistik. Schneller. Günstiger. Direkter.
Warum schauen Staaten überhaupt dorthin?
Die Antwort ist bodenständig: Grenzüberschreitende Zahlungen. Buchhaltung. Transparenz. Kontrolle.
Banküberweisungen zwischen Ländern sehen immer noch aus wie das Versenden von Briefen mit Tauben. Stablecoins lösen dieses Problem ohne übermäßigen Heroismus.
Es ist wichtig, solche Instrumente nicht mit dezentralen Experimenten zu verwechseln. Hier gibt es keine Renditeversprechen. Keine "X-fachen". Es gibt Berechnung. Gesetz. Reserven. Der Regulierer ist nah, nicht irgendwo in einer Präsentation.
$KGST - ein Beispiel für genau diesen Ansatz. Bindung 1:1 an den kirgisischen Som, fiatgestützte Absicherung, Arbeit im Rahmen der Gesetzgebung. Ohne Geschrei. Ohne Show.
Staatliche Stablecoins machen keine Revolutionen. Sie reparieren einfach die Infrastruktur. Manchmal ist das wichtiger.
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