Wenn wir uns dem Lunar-Neujahr (LNY) 2026 nähern, das Mitte Februar beginnt, stellt sich eine häufige Frage unter globalen Makro-Händlern: Wird die Schließung des chinesischen Marktes – des weltweit größten physischen Goldverbrauchers – zu einem Rückgang der Gold $XAU preise aufgrund reduzierter Liquidität führen?
Basierend auf den aktuellen Marktdynamiken vom 4. Februar 2026, hier ist eine strategische Analyse, warum die Theorie der "Liquiditätsfalle" möglicherweise nicht wie erwartet eintreten wird.
1. Das "Dünner Markt" Paradoxon
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass eine niedrigere Liquidität zu niedrigeren Preisen führt. Auf dem Goldmarkt ist das Gegenteil oft der Fall.
Volatilitätsrisiko: Wenn die Shanghai Goldbörse (SGE) für die Goldene Woche schließt, sinkt das globale Volumen. Ein "dünner" Markt ist jedoch viel anfälliger für scharfe, volatile Bewegungen. Wenn ein geopolitisches Ereignis eintritt, während China offline ist, kann der Mangel an Gegenliquidität dazu führen, dass die Preise gewaltsam "springen".
London/New York Dominanz: Während China das physische Zentrum ist, wird der Preis von Gold immer noch hauptsächlich in London (OTC) und New York (COMEX) "entdeckt". Diese Märkte stoppen nicht für LNY, was bedeutet, dass der globale Trend unabhängig von der chinesischen Teilnahme weitergehen wird.
2. Vorferienakkumulation ist bereits eingepreist
Der Anstieg der chinesischen Nachfrage erfolgt nicht während der Feiertage; er findet 2-4 Wochen vorher statt.
Physischer Premium: In den Wochen vor heute haben wir bereits einen signifikanten Aufschlag auf Gold in Shanghai im Vergleich zu den Londoner Spotpreisen gesehen. Dies deutet darauf hin, dass Großhändler und Einzelhändler ihr "Vorratslager" für den Feiertagsansturm bereits abgeschlossen haben.
Das "Sell the News" Risiko: Historisch gesehen steigt Gold oft in den LNY und sieht dann während der Feiertagswoche eine leichte technische Korrektur, während der unmittelbare physische Kaufdruck nachlässt.
3. Die makroökonomischen "Großen Drei", die die Feiertage übersteuern
Im Jahr 2026 wird Gold $XAU von Faktoren getrieben, die weit größer sind als ein regionaler Feiertag:
Der Warsh-Faktor: Die Nominierung von Kevin Warsh hat den USD stark gehalten. Die Fähigkeit von Gold, über $5,000/oz (hypothetisches Niveau 2026) angesichts einer restriktiven Fed zu halten, zeigt extreme zugrunde liegende Stärke.
Geopolitisches Risiko: Angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und des kürzlichen "Flash Crash", der den Händlern noch frisch im Gedächtnis ist, bleibt Gold die ultimative "Angstabsicherung."
Zentralbankkäufe: Institutionelle Akteure (Zentralbanken von Indien, der Türkei und sogar europäischen Ländern) nehmen sich nicht die Lunar-Neujahrsferien. Ihr stetiger Ankauf bietet einen permanenten "Boden" für die Preise.
Das Fazit
Wetten Sie nicht auf einen "China Feiertags" Rabatt. Während der physische Kaufrausch während der LNY-Woche pausiert, ist die globale makroökonomische Unsicherheit derzeit zu hoch, um einen signifikanten $XAU Preisrückgang zuzulassen. Jeder Rückgang, der durch die vorübergehende Abwesenheit chinesischer Käufer verursacht wird, wird wahrscheinlich als "Kaufe den Rückgang"-Gelegenheit für westliche institutionelle Fonds angesehen.
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