Zhao Changpeng (CZ), der Gründer von Binance, hat in einem öffentlichen Post auf sozialen Medien zur Fälschung aufgerufen und damit ein Loch in das Chaos der Web3-Informationen gerissen. Wenn gefälschte Autoritätsnachweise zum Code des Verkehrs werden, wird das Fundament des Vertrauens der Krypto-Community stillschweigend untergraben. Ein Konto mit 860.000 Fans versucht, sich mit einem groben PS-Gruppenbild als 'engster Partner' von CZ bei einer Veranstaltung der BNB Chain zu inszenieren, wird jedoch vor Ort von CZ selbst entlarvt.

CZ weist auf einen klaren, aber tödlichen Fehler hin: Die Farben der Kleidung im Foto, die Aufnahmeszene und das Originalbild stimmen überhaupt nicht überein, die Klarheit ist zudem voller Inkongruenzen. Das 'wahre Gesicht' dieses gefälschten Gruppenbildes war ursprünglich CZ zusammen mit den CEOs anderer Projektpartner, der Fälscher hat nur einen einfachen Kopfwechsel vorgenommen. Diese Art von technischer Fälschung kann 860.000 Fans täuschen, dahinter steckt die deformierte Logik des Verkehrsökosystems: In sozialen Medien, in denen 'Verkehr gleich Wert' ist, ist das 'gemeinsame Bild' mit Branchenführern der schnellste Weg, Vertrauen zu gewinnen und Aufmerksamkeit zu ernten. Selbst wenn die PS-Technik schlecht ist, solange das Foto sich schnell im Informationsfluss ausbreitet, überwiegen die Aufmerksamkeit und das potenzielle kommerzielle Wert längst die Risiken der Fälschung. Niedrige Eintrittsbarrieren und hohe Renditen bilden einen geschlossenen Kreislauf, der die Fälschung antreibt.
Dieser Vorfall offenbart zudem die Vertrauenskrise im KOL-Ökosystem: Die Anzahl der Fans ist nicht mehr das Maß für Zuverlässigkeit, sondern könnte vielmehr eine sorgfältig gestaltete Falle sein. Wie viele der 860.000 Fans haben ihr Vertrauen aufgrund dieses gefälschten Gruppenbildes aufgebaut? Mit der zunehmenden Reife der Deepfake-Technologie und der Verbreitung von KI-generierten Inhalten, die Fälschungen mit der Realität verwechseln, ist diese ursprüngliche Bildfälschung nur die Spitze des Eisbergs der Informationsbetrügereien. Die traditionelle Wahrnehmung 'Sehen ist Glauben' wird gebrochen, das Fundament des Vertrauens, auf dem die Community beruht, wankt.
CZs Stellungnahme bringt den Vorfall von einer moralischen Verfehlung auf die Ebene rechtlicher Risiken: 'Das ist mindestens eine Fälschung und könnte sogar Betrug beinhalten', während er die Öffentlichkeit daran erinnert, 'Informationen aus sicheren Quellen rational zu beurteilen'. Im Krypto-Bereich sind Fälle, in denen falsche Nachweise zur Durchführung von Projekten, zum Anrufen von Aufträgen oder sogar zu direkten Betrügereien genutzt werden, weit verbreitet. Ein gefälschtes Gruppenbild ist oft das 'Vertrauens-Ticket', das komplexe Betrügereien eröffnet.
Die tiefere Warnung dieses Falls liegt darin, dass der grobe Vertrauensmechanismus der Web3-Community, der auf 'Fananzahl zählen, Autoritäten in Gruppenbildern erkennen' basiert, bereits versagt hat. Wenn die Kosten für Fälschungen weiterhin sinken und technische Betrügereien an der Tagesordnung sind, wie kann das System zur Informationsvalidierung wiederhergestellt und die Vertrauensgrenze gewahrt werden? Dies ist eine Herausforderung, der sich die gesamte Krypto-Industrie nicht entziehen kann.$BNB