Kryptomarkt "Blutige" Nacht: 420.000 Liquidationen, Gesamtschaden über 2,5 Milliarden Dollar

In der Nacht zum 1. Februar 2026 kam es zu einem plötzlichen, waterfallartigen Verkauf auf dem Kryptomarkt.

Der Bitcoin fiel zeitweise unter 80.000 Dollar, mit einem Rückgang von über 7 % innerhalb von 24 Stunden und einem Tiefststand von 76.000 Dollar; Ethereum stürzte um über 11 % ab und erreichte ein Minimum von 2.256 Dollar.

Solana, BNB, Cardano, XRP und andere führende Coins erlitten ebenfalls starke Rückgänge, die Gesamtmarktkapitalisierung fiel um über 110 Milliarden Dollar.

Laut Coinglass betrugen die Liquidationen von Krypto-Derivaten in den letzten 24 Stunden 2,561 Milliarden Dollar, mit 423.500 betroffenen Personen, wobei die Liquidation von Long-Positionen 2,407 Milliarden Dollar ausmachte, was über 94 % entspricht.

Die größte Einzel-Liquidation fand im ETH-Kontrakt von Hyperliquid statt, mit einem Wert von 222 Millionen Dollar.

Der Auslöser deutet auf einen personellen Umbruch bei der Federal Reserve hin: Trump schlägt den ehemaligen Direktor Kevin Walsh als nächsten Vorsitzenden vor.

Der Markt befürchtet, dass seine taubenhafte Haltung die Liquidität einschränken und den Dollar stärken könnte, was den Raum für risikobehaftete Anlagen verringert.

Walsh hat die meisten privaten Krypto-Projekte öffentlich als "wertlos" kritisiert; obwohl sich seine Haltung gegenüber Bitcoin in letzter Zeit etwas gemildert hat, bleibt die Unsicherheit bestimmend für die Stimmung.

Ein tiefer liegendes Problem ist das Versagen der makroökonomischen Erzählung von Bitcoin: Ein schwächerer Dollar hat seinen Preis nicht gestützt, der Anstieg des Goldpreises hat ebenfalls nicht zu einem Zufluss von sicheren Anlagen geführt, und es gab einen anhaltenden Nettoabfluss bei Spot-ETFs.

Das Interesse von Kleinanlegern ist gedämpft, das Handelsvolumen schrumpft, kurzfristige Verkäufe könnten sich selbst verstärken.

Die dünne Liquidität am Wochenende verstärkt die Volatilität; die Eröffnung am Montag könnte die Anpassung fortsetzen.

Langfristig könnte eine taubenhafte Federal Reserve jedoch die Erzählung von Bitcoin als "Hedge gegen Währungssteuerung" verstärken.

Beeilen Sie sich nicht mit Investitionen, warten Sie geduldig auf klare makroökonomische Signale.

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