Die globale Goldnachfrage im Jahr 2025 stieg um 1 % auf 5.002 Tonnen, während Vietnam aufgrund von Angebotsbeschränkungen um 15 % zurückging, laut Daten des World Gold Council (WGC).

Im Bericht zur globalen Goldnachfrage für 2025 gab das World Gold Council (WGC) an, dass anhaltende geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten zu einem starken Kapitalfluss in Gold geführt haben. Im vergangenen Jahr stieg die globale Goldnachfrage um 1 % auf 5.002 Tonnen – der höchste je verzeichnete Wert. Der gesamte Investitionswert für das Jahr erreichte somit auch einen Rekord von 555 Milliarden USD.

"Wirtschaftliche und geopolitische Risiken werden zunehmend zum 'neuen Normal', was dazu führt, dass die Verbraucher mehr Gold besitzen", erklärte Frau Louise Street, Senior Market Research Expert bei WGC.

Das Gesamtangebot an Edelmetallen erreichte ebenfalls den höchsten Stand aller Zeiten, hauptsächlich dank einer erhöhten Fördermenge von 3.672 Tonnen. Das Angebot aus Recycling stieg nur leicht um 3 % und blieb auf niedrigem Niveau.

Die globale Goldnachfrage über die Jahre

Herr Shaokai Fan, Regionaldirektor für den asiatisch-pazifischen Raum (ohne China) bei WGC, erklärte, dass Investoren mehr Gold kaufen, da dieses Edelmetall als sicherer Hafen fungiert, was im Jahr zu einem starken Anstieg führte und genutzt wird, um das Portfolio zu diversifizieren. Darüber hinaus halten die Zentralbanken auch weiterhin einen stabilen Kauftrend von Gold aufrecht.

Daten des WGC zeigen, dass die Nachfrage nach Goldkäufen durch Zentralbanken im Jahr 2025 auf hohem Niveau bleibt, mit 863 Tonnen Gold, die offiziell in die Reserven aufgenommen wurden. Die Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen stieg um 16 % und erreichte den höchsten Stand seit 12 Jahren.

Die Gold-ETFs verzeichneten im Jahr 2025 einen Nettokauf von 801 Tonnen. Die Gesamtnachfrage nach Edelmetallen in physischer Form, hauptsächlich in Form von Barren und Münzen, erreichte 1.374 Tonnen, was 154 Milliarden USD entspricht. Indien und China machen 50 % der Gesamtnachfrage in diesem Segment aus.

SJC-Goldbarren

Der Goldkauf boomt auch in den meisten Ländern Südostasiens, mit Ausnahme von Vietnam. Laut Daten des WGC betrug die Goldinvestitionsnachfrage in Vietnam im letzten Quartal 2025 nur 7 Tonnen, ein Rückgang um 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist das sechste aufeinanderfolgende Quartal, in dem dieser Index sinkt, und bringt den Verbrauch auf den niedrigsten Stand seit Ende 2021.

Laut WGC ist die Angebotsbeschränkung ein Teil der Gründe für diesen Rückgang. Die Knappheit von SJC-Goldbarren übt Druck auf den Markt aus und lässt die Preisunterschiede zwischen dem Inland und dem internationalen Markt auf über 550 USD pro Unze (ca. 15 Millionen VND) steigen. "Wenn die Anlageoptionen eingeschränkt sind, wenden sich die Menschen 24K-Goldringen als alternatives Mittel zu", so der Bericht.

In der Antwort an die Wähler von Hanoi und Lam Dong erklärte die Staatsbank, dass Vietnam kein Goldproduktionsland sei, sondern hauptsächlich auf Importe angewiesen sei, weshalb das Angebot begrenzt sei. Die Aufsichtsbehörde müsse sich auf Devisen für wichtigere Bedürfnisse konzentrieren, weshalb auch die Goldimporte eingeschränkt seien.

Um die oben genannte Situation zu beheben, wird gemäß Verordnung 232 die Aufsichtsbehörde Banken und Unternehmen mit einer Genehmigung erteilen, Goldbarren zu importieren und zu produzieren. Sie müssen Kapitalanforderungen erfüllen, wobei Unternehmen mindestens 1.000 Billionen VND und Banken über 50.000 Billionen VND aufweisen müssen.

Für das Jahr 2026 prognostiziert das WGC, dass die Wachstumsdynamik von Gold weiterhin bestehen bleibt, da keine Anzeichen für eine Entspannung der Unsicherheiten vorliegen. Tatsächlich überschritt der Preis für Edelmetalle auf dem Weltmarkt im Januar 2026 erstmals die Marke von 5.000 USD pro Unze.

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