Brüder, ihr müsst diesen Satz in eurem Herzen verankern: Hohe Einsätze, es ist fast unmöglich, langfristig Gewinn zu machen.
Viele Menschen haben diese Erfahrung gemacht. Nach mehreren profitablen Tagen, voller Selbstvertrauen, denken sie, sie hätten den Markt im Griff. Also beginnen sie, ihre Positionen zu vergrößern und den Hebel zu erhöhen, in der Hoffnung, alle Gewinne auf einmal zu realisieren. Und das Ergebnis? Eine plötzliche Marktbewegung, ein einzelner Stich, der alle vorherigen Gewinne und sogar das Kapital auf einmal wegfegt.
Das ist kein technisches Problem, das ist ein Problem des Positionsmanagements.
Echte, stabile Handelsgewinne kommen nicht von ein oder zwei großen Gewinnen, sondern davon, lange im Spiel zu bleiben. Der vernünftige Ansatz ist, etwa 10% der Margin aus dem Kontraktkonto zu verwenden, um Positionen zu eröffnen, und den Hebel auf etwa 20x zu beschränken. So hat man auch bei einer Fehlbewertung genügend Spielraum, um Anpassungen vorzunehmen, anstatt vom Markt einfach rausgeschmissen zu werden.
Wenn man auf einen besonders günstigen, klar strukturierten Markt stößt, kann man den Hebel tatsächlich etwas erhöhen, aber es gibt eine eiserne Regel, die nicht gebrochen werden darf: Das gesamte Positionsrisiko sollte nicht mehr als das Fünffache der Kontokapazität überschreiten. Wenn man über diesen Bereich hinausgeht, ist man im Grunde genommen am Glücksspiel und nicht am Handel.
Der Markt bietet jeden Tag Chancen, aber das Kapital ist nur einmal vorhanden.
Ob du bis zum Ende durchhältst, hat wenig mit deinem heutigen Gewinn zu tun, sondern sehr viel mit deiner Disziplin.
Merkt euch einen Satz:
Zuerst lerne, die Position zu kontrollieren, dann hast du das Recht, über langfristige Gewinne zu sprechen.