Trump spielt wieder mit "Nominierungsrunde" und hat die Liste der Kandidaten für den Vorsitz der Federal Reserve auf vier Namen reduziert:
Bowman, Hassett, Waller und Riedel.
Finanzminister Mnuchin hat erklärt, dass Powells derzeitige Amtszeit am 15. Mai 2026 endet, und dann wird man sehen, ob er bleibt oder geht (möglicherweise weiterhin als Direktor).
Jetzt kommt der Punkt: Trump plant, in Davos eine Entscheidung zu treffen. Ja, genau, bei diesem Treffen, bei dem sich die großen Köpfe der Welt versammeln, um über die zukünftige Wirtschaft zu sprechen. Er hat bereits angefangen, anzudeuten – er glaubt, dass Bowman am besten geeignet ist, um auf dem Posten zu bleiben.
Die Logik ist offensichtlich: Es geht nicht darum, einfach vier Personen auszuwählen und weiterzuleiten, sondern es ist eine Strategie, die verfolgt wird. Jemand wie Bowman wirkt stabil, ist nicht zu radikal und kann Marktschwankungen relativ gut ertragen; die anderen drei sind allesamt Akteure aus dem traditionellen Wirtschaftskreis, die "entweder hart arbeiten oder es ernst meinen".
Anders gesagt, das Weiße Haus möchte die Marktstimmung stabil halten und keine großen Turbulenzen verursachen.
Was bedeutet das für den Krypto-Markt und die Makroökonomie?
Einfach gesagt:
Es geht nicht darum, einen aggressiveren Kapitän zu finden, der die Zinsen in die Höhe treibt,
sondern darum, jemanden zu finden, der dafür sorgt, dass der Markt nicht überkocht.
Das Szenario, dass Bowman bleibt, klingt nach "Kontinuität", aber für dieses riesige, hochverschuldete Wirtschaftssystem mit inflationsbedingtem Druck, das gerade chaotisch ist, ähnelt es eher "den Status quo stabil halten, damit der Markt nicht verrückt wird".
Wen Trump wählt, ist tatsächlich eine Wahl für einen bestimmten wirtschaftlichen Rhythmus:
Ob man dem Markt eine weitere große Wende geben will.