TLDR:
Jorge Figueira soll angeblich etwa eine Milliarde Dollar mit Kryptowährung und Briefkastenfirmen gewaschen haben.
Das FBI verfolgte Gelder durch mehrere Krypto-Wallets zu Einzelpersonen und Unternehmen in Hochrisikogebieten.
Figueira konvertierte Bargeld in Kryptowährung und dann zurück in Dollar über Liquiditätsanbieter, um die Herkunft zu verschleiern.
Wenn er wegen Verschwörung zur Geldwäsche verurteilt wird, droht Figueira eine Höchststrafe von 20 Jahren im Bundesgefängnis.
Jorge Figueira, ein 59-jähriger venezolanischer Staatsbürger, sieht sich bundesstaatlichen Geldwäscheanklagen im Eastern District of Virginia gegenüber.
Das US-Justizministerium behauptet, er habe ein Schema orchestriert, das ungefähr eine Milliarde Dollar an illegalen Mitteln umfasst.
Die Behörden behaupten, Figueira habe Kryptowährungsbörsen, Bankkonten und digitale Geldbörsen genutzt, um die Herkunft dieser Mittel zu verschleiern.
Das US-Justizministerium erhob Anklage gegen den venezolanischen Staatsangehörigen Jorge Figueira wegen Verschwörung zur Geldwäsche von rund $1 Billion illegaler Mittel durch Bankkonten, Krypto-Börsen und private Wallets. Die Untersuchung, die vom FBI unterstützt wird, behauptet umfassende krypto-basierte Überweisungen zur Verschleierung der Ursprünge der Mittel.…
— Wu Blockchain (@WuBlockchain) 16. Januar 2026
Umfangreiches Netzwerk nutzte mehrere Finanzkanäle
Die strafrechtliche Beschwerde beschreibt, wie Figueira angeblich einen komplexen Geldwäschebetrieb aufbaute, der sich über mehrere Jurisdiktionen erstreckte.
Laut Gerichtsdokumenten nutzte er verschiedene Bankkonten und Plattformen zum Austausch von Kryptowährungen, um Geld zu transferieren.
Briefkastenfirmen waren ebenfalls Teil der angeblichen Infrastruktur, die zur Verarbeitung der illegalen Mittel verwendet wurde.
Das FBI verfolgte etwa eine Milliarde Dollar durch Kryptowährungs-Wallets, die mit Figueiras Operation verbunden sind.
„Das FBI hat Kryptowährungen im Wert von etwa einer Milliarde Dollar identifiziert, die durch Krypto-Wallets, die von Figueira genutzt wurden, geleitet wurden“, sagte Reid Davis, Special Agent in Charge der Kriminalabteilung des FBI-Büros in Washington.
Davis stellte fest, dass Figueira Untergebene einsetzte und zahlreiche Überweisungen durchführte, um die Natur der Mittel zu verschleiern.
Der angebliche Geldwäscheprozess umfasste mehrere Umwandlungsschritte, um Anonymität zu wahren. Figueira soll Berichten zufolge Bargeld in Kryptowährung umgewandelt haben, bevor er es durch eine Reihe von digitalen Geldbörsen leitete.
Anschließend würden Liquiditätsanbieter die Kryptowährung zurück in Dollar umwandeln. Die umgewandelten Mittel wurden dann durch Figueiras Bankkonten geleitet, bevor sie die vorgesehenen Empfänger erreichten.
Hochrisikojurisdiktionen erhielten übertragene Mittel
Finanzunterlagen zeigen, dass der Großteil der eingehenden Mittel von Plattformen für den Handel mit Kryptowährungen stammte. In der Zwischenzeit gingen ausgehende Überweisungen an verschiedene Stellen in den Vereinigten Staaten und im Ausland.
Gerichtsdokumente erwähnen ausdrücklich Hochrisikojurisdiktionen, einschließlich Kolumbien, China, Panama und Mexiko, als Zielorte für diese Mittel.
Die US-Staatsanwältin Lindsey Halligan betonte die Schwere der Anklagen in einer Erklärung. „Dieser Fall betrifft die angebliche Geldwäsche von etwa einer Milliarde Dollar – ein Ausmaß kriminellen Verhaltens, das eine tiefgreifende Bedrohung für die Finanzsysteme darstellt“, sagte sie.
Sie wies darauf hin, dass diejenigen, die illegale Mittel in Milliardenhöhe bewegen, damit rechnen sollten, voll verantwortlich gemacht zu werden.
Das Eastern District von Virginia hat die Zuständigkeit für diesen Fall, wobei die Assistenzstaatsanwältin Catherine Rosenberg die Anklage führt. Die Bundesbehörden untersuchen weiterhin den vollen Umfang des angeblichen Geldwäsche-Netzwerks.
Figueira droht eine Höchststrafe von 20 Jahren im Bundesgefängnis, wenn er verurteilt wird. Die tatsächliche Strafe würde jedoch von einem Bundesgerichtshofrichter festgelegt.
Das Gericht wird die US-Sentencing Guidelines und andere gesetzliche Faktoren berücksichtigen, wenn es über eine mögliche Strafe entscheidet.
Der venezolanische Staatsangehörige wurde im Rahmen eines 1-Milliarde-Dollar-Kryptowährungs-Geldwäscheplans angeklagt, der zuerst auf Blockonomi erschien.
