Hunderte von römischen Goldmünzen aus dem 4.–5. Jahrhundert, die in Como, Italien, entdeckt wurden

Während Renovierungsarbeiten im Teatro Cressoni in Como entdeckten Arbeiter eine Amphore, die mit über 300 römischen Goldmünzen gefüllt war, die auf das 4.–5. Jahrhundert n. Chr. datiert werden und Kaiser wie Honorius, Valentinian III., Leo I., Antoninus und Libus Severus zeigen. Der außergewöhnliche Fund, zusammen mit einem Goldbarren, könnte einem wohlhabenden Bankier oder Individuum gehört haben, das während der germanischen Invasionen Schätze versteckte.

Wichtige Fakten:

Die Münzen wiegen jeweils 4g reines Gold und sind ordentlich in einer Amphore gestapelt; die ersten 27 wurden in Mailand vor der ordnungsgemäßen archäologischen Bearbeitung untersucht.

Der Fund bietet historische Einblicke in die Abbildungen römischer Kaiser und die turbulente Zeit bis 474 n. Chr.

Teatro Cressoni, das 1870 erbaut und 1997 aufgegeben wurde, wurde gerade in Wohnungen umgebaut, als der Fund gemacht wurde.

Die Amphore und die Münzen werden nach der Untersuchung voraussichtlich im Paolo Giovio Archäologischen Museum in Como ausgestellt.

Como, ursprünglich Novum Comum, wurde 59 v. Chr. von Julius Caesar gegründet und blühte über 600 Jahre als römische Siedlung.

Fachkundige Einblicke:

Dies ist eine der vollständigsten Sammlungen römischer Münzen, die jemals in Norditalien gefunden wurden, und bietet Wissenschaftlern einen seltenen Blick auf den Geldumlauf, die Vermögensspeicherung und die lokale Geschichte in der späten römischen Zeit.

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