So hier ist, was tatsächlich mit dieser Geschichte über die "Satoshi-Ära-Walze" passiert ist, die gerade die Runde macht.
Die Behauptung war, dass eine Wallet, die seit 2011 inaktiv war, plötzlich 26.900 $BTC ($2,45 Milliarden) gekauft hat. Dramatisch, oder? Außer dass die Empfängeradresse – mit der Bezeichnung 3FsDiW – am 10. Januar 2026 erstellt wurde. Nicht gerade die Satoshi-Ära.
On-Chain-Tracker haben sie mit Twenty One Capital verbunden, dem börsennotierten Bitcoin-Tresor-Unternehmen, das über 43.000 $BTC hält. Sie haben eine Testtransaktion an Bitfinex durchgeführt und danach die Bestände aus einer anderen Wallet, die sie bereits kontrollierten, zusammengelegt. Standardverhalten eines Unternehmens-Tresors.
Die Verwirrung entstand durch eine bearbeitete oder irreführende Screenshot, die auf X kursierte. Kein Aufwachen der OGs. Kein mysteriöser Kauf. Einfach nur ein weiterer Fall, bei dem virale Geschichten die tatsächlichen Daten überholen.
Was mir aufgefallen ist, ist, wie schnell solche Geschichten sich verbreiten, bevor jemand die Blockchain überprüft.
