Die Verfügbarkeit von Daten wird zunehmend zu einer unverzichtbaren Schicht in der Blockchain-Architektur, und Walrus hat sich bewusst an dieser Stelle positioniert, anstatt direkt mit anderen Layer-1-Blockchains zu konkurrieren. Daher ist die Haltung von WAL eher als indirektes Risiko für das Wachstum von Daten auf der Anwendungsebene zu verstehen. Während Web3-Anwendungen kontinuierlich Bilder, Modelle, Spielassets und verschiedene große Datensätze aus der Ausführungsebene herausverlegen, ändert sich auch die Logik der Wertakkumulation. Die zukünftige Leistung von WAL hängt weniger davon ab, wie häufig Transaktionen stattfinden, sondern vielmehr davon, wie viel Daten langfristig im Netzwerk gespeichert werden und wie lange diese Daten erhalten bleiben.

Für Investoren bedeutet dies, dass der Analyseansatz neu ausgerichtet werden muss. Die reine Beobachtung der täglichen Transaktionsanzahl reicht nicht mehr aus, um den tatsächlichen Einsatz des Walrus-Protokolls zu erfassen. Wichtiger sind Indikatoren wie die Gesamtmenge an gespeicherten Daten, die Anzahl aktiver Blobs und die durchschnittliche Speicherdauer. Diese Kennzahlen geben viel direkter Aufschluss darüber, ob Walrus sich allmählich in die Grundinfrastruktur verschiedener Anwendungen integriert oder lediglich von kurzfristigen Aktivitäten beeinflusst wird, die nur eine oberflächliche Blüte hervorrufen.

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