BNB verkauft sich nicht aufgrund von Panikhandel; es verkauft sich, weil Liquiditätsanbieter den Preis in Kaufbereiche hinunterdrücken. Die Bewegung von 915 → 896 war nicht impulsiv, sondern ein kontrollierter Abbau. Jeder Rückgang wurde lange genug pausiert, um Gebote nachzufüllen, wodurch Market-Maker ohne Verfolgung akkumulieren können.

Der interessante Teil ist nicht die roten Kerzen, sondern die Verzerrung im Orderbuch: 83 % der Liquidität befinden sich auf der Kauflseite, dennoch ziehen Spot-Preise in Richtung untere Grenze des kurzfristigen Bereichs. Das sagt Ihnen zwei Dinge: (1) Käufer wollen Ausführungen, und (2) Händler wollen ihnen keine günstigen Einstiege ohne vorherige Volatilität überlassen.

Der Bereich selbst (896–918) ist kein Rauschen, sondern Bestandsverwaltung. Oberhalb von 918 werden Angebote schnell dünn, weshalb der Preis bei der ersten Prüfung abgewiesen wurde, anstatt zu quetschen. Unterhalb von 897 stapeln sich die Gebote dick genug, sodass ein vollständiger Kursbruch für Liquiditätsanbieter teuer wird.

Derzeit trendet BNB nicht, sondern wird positioniert. Sobald der Akkumulationsbereich abgeschlossen ist, wird sich die Richtung schneller ändern, als der Chart nahelegt. Händler, die nur auf Kerzenfarbe achten, verpassen diesen Punkt.