$FXS hat sich so verhalten wie ein solcher Vermögenswert, der Händler dazu bringt, ihre Vorurteile in Frage zu stellen, kurz bevor sie sich als richtig erweisen. Der frühere Rückgang bis 0,74 hat schwache Long-Positionen ausgespült, und die anschließende Erholung vermittelte Überzeugung – nicht eine zufällige Kerbe, sondern kontrolliertes, stufenweises Aufsteigen, wobei Käufer Angebote auf dem Weg nach oben aufnahmen.

Der Durchbruch über 0,94 war der eigentliche Wendepunkt. Dieser Bereich hatte als psychologische Obergrenze gedient, und sobald sie brach, zögerte der Markt nicht. Der Kurs stieg bis auf 1,06 an, bevor er sich beruhigte – genau so verhält sich ein Markt, wenn die Liquidität darüber dünn ist und Kurzpositionen keine Zeit haben, zu reagieren.

Derzeit befinden wir uns bei etwa 0,98, der klassischen „Nach-Bruch-Neubewertungszone“. Hier entscheiden Händler, ob der Durchbruch echt war oder nur ein Liquidations-Sprung. Wenn Käufer leicht unter dem aktuellen Kurs (0,94–0,96) halten, spricht die Struktur für einen weiteren Versuch nach oben. Wenn nicht, droht der Anstieg, wieder in den vorherigen Bereich zurückzufallen.

Die Tatsache, dass die Aggressivität im Orderbuch auf der Kauflinie weiterhin hoch ist und bisher noch keine Panik-Kerben aufgetreten sind, deutet darauf hin, dass Käufer die Aufwärtsbewegung noch nicht abgeschlossen haben. Der nächste Anziehungspunkt liegt bei etwa 1,12–1,15.#FXS $FXS

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