Der Gründer von Jan3, Samson Mou, äußerte die Überzeugung, dass $BTC im langfristigen Blickwinkel bis zu 1,33 Millionen Dollar pro Münze steigen könnte – was einem Anstieg von mehr als 1300 % gegenüber den aktuellen Niveaus entspricht.
Er sagte auch, dass der Einfluss von Elon Musk, dem Chef von Tesla und SpaceX, im Jahr 2026 zu einem der entscheidenden Faktoren für das Wachstum des Bitcoin-Preises werden könnte. Laut seiner Aussage könnte der amerikanische Unternehmer im kommenden Jahr erneut aktiv in die Förderung der ersten Kryptowährung eingreifen, was sich deutlich auf den Markt auswirken könnte.
Mou stellte fest, dass Musk sich "ernsthaft mit Bitcoin beschäftigen wird", ohne genau zu spezifizieren, ob es sich um eine öffentliche Unterstützung, unternehmerische Investitionen oder technologische Initiativen handelt. Dabei ist der Gründer von Jan3
Unter anderen Faktoren, die nach Ansicht von Mou das Wachstum des Kryptomarktes fördern werden, nannte er die Aktienkursentwicklung von Strategy – dem weltweit größten börsennotierten Unternehmensinhaber von Bitcoin. Der Unternehmer prognostiziert, dass der Wert dieser Aktien auf bis zu 5000 US-Dollar pro Aktie steigen könnte, was mehr als das 30-fache ihres aktuellen Kurses darstellt.
Darüber hinaus geht Mou davon aus, dass in naher Zukunft mindestens ein Staat Anleihen mit Bitcoin-Unterstützung herausgeben könnte. Er ist außerdem überzeugt, dass die erste Kryptowährung in Zukunft die Rendite traditioneller Schutzanlagen übersteigen wird, einschließlich Gold und Silber – trotzdem die beiden Metalle im Dezember 2025 neue historische Höchststände erreichten, mit 4549 US-Dollar pro Unze Gold und 83 US-Dollar pro Unze Silber.
Ähnliche Einschätzungen äußert Mou nicht erstmals. Schon im Juni 2025 ließ er verlauten, dass Bitcoin bereits im Jahr 2025 oder 2026 die Marke von 1 Million US-Dollar erreichen könnte, und im Herbst erklärte er, dass die Zahl der Staaten zunehmen könnte, die eine aktivere Einführung von Kryptowährungen in ihre nationalen Finanzsysteme prüfen.
Gleichzeitig bleibt die Geschichte der Interaktion von Elon Musk mit Bitcoin widersprüchlich. 2021 beendete Tesla die Annahme von Bitcoin als Zahlungsmittel, wobei auf ökologische Risiken hingewiesen wurde, die mit dem Mining verbunden sind. Ein Jahr später gab das Unternehmen die Verkauf von etwa 75 % seiner Bitcoin-Assets bekannt, was zu einem Druck auf den Markt führte.
Nicht alle Analysten teilen diesen so optimistischen Blick auf die Zukunft der Kryptowährungen. So geht der Analyst von Bloomberg Mike McGlone davon aus, dass Bitcoin im Jahr 2026 im Gegenteil erheblich an Wert verlieren könnte – bis auf Niveaus unter 50.000 US-Dollar und sogar unter 10.000 US-Dollar pro Münze, bedingt durch verschärfte Finanzbedingungen und sinkendes Interesse von Investoren an risikoreichen Anlagen.
Gleichzeitig verfolgen Experten der Investmentgesellschaft VanEck einen eher gemäßigten, aber langfristigen Optimismus. Laut ihrer Einschätzung könnte Bitcoin theoretisch bis zum Jahr 2050 einen Wert von 2,9 Millionen US-Dollar erreichen, doch dies ist nur möglich, wenn mindestens 5 % der innerstaatlichen und internationalen Zahlungen mit Kryptowährungen abgewickelt werden.
Somit bleiben die Prognosen bezüglich der Zukunft von Bitcoin äußerst polarisiert – von Szenarien eines mehrfachen Anstiegs bis hin zu einem starken Einbruch, und nach Ansicht der Befürworter digitaler Vermögenswerte können weiterhin die Handlungen großer Unternehmen, Staaten und einflussreicher öffentlicher Persönlichkeiten die entscheidende Rolle spielen.
