Walrus ist ein dezentraler Speicher-Netzwerk mit einem einfachen Ziel: den Speicher von großen Datenmengen kostengünstiger, schneller und zuverlässiger zu machen, ohne zentrale Anbieter benötigen zu müssen.
Im Gegensatz zu AWS beseitigt dezentraler Speicher einzelne Schwachstellen. Er ermöglicht außerdem die Überprüfung der Datenintegrität anstatt nur darauf zu vertrauen. Was Walrus von anderen Speicher-Netzwerken unterscheidet, ist seine Effizienz. Seine Erasure-Coding-Technologie reduziert Speicherabfall, was zu niedrigeren Kosten im Vergleich zu älteren Systemen wie Filecoin oder Arweave führen kann.
Dies ist kein bloßes Konzept. Walrus wird bereits von Krypto-Medienunternehmen wie Decrypt und The Unchained Podcast zum Speichern ihrer Inhalte genutzt und von Netzwerken wie Plume für Daten zu realen Vermögenswerten. Diese Art der Nutzung zeigt, dass das System für echte Anwendungen, nicht nur für Tests, konzipiert ist.
Die Art und Weise, wie es aufgebaut ist, macht es offensichtlich gut für den Einsatz auf großer Skala. Walrus kann datenintensive Anwendungen bewältigen – von KI-Datensätzen und großen Sprachmodellen bis hin zu Videoinhalten und off-chain-Beweisen – was die meisten Blockchains direkt nicht unterstützen können.
In vielerlei Hinsicht macht Walrus für dezentralen Speicher das, was Sui für die Ausführung tut: es glättet die Prozesse, senkt die Kosten und ermöglicht neue Anwendungsfälle. Da Anwendungen auf Sui zunehmend auf KI, Medien und verifizierbare off-chain-Daten angewiesen sind, könnte Walrus realistischerweise zu einer zentralen Daten-Schicht für dieses System werden.
Es geht nicht um Hype; es geht um eine Infrastruktur, die einfach ein echtes Problem löst.

