Wie ein Liquidations-Cluster funktioniert

​Wenn Händler Hebelwirkung nutzen (geliehenes Geld), müssen sie einen Mindestmargin halten. Wenn sich der Preis gegen sie bewegt, verkauft die Börse automatisch ihre Position, um die Schulden zu decken.

​Long-Clustern: Entstehen durch viele Händler, die auf einen Preisanstieg setzen. Wenn der Preis diesen Cluster erreicht, tritt ein „Long-Squeeze“ auf, da Verkäufe weitere Verkäufe auslösen.

​Short-Clustern: Entstehen durch Händler, die auf einen Preisanstieg setzen. Wenn der Preis diesen Cluster erreicht, tritt ein „Short-Squeeze“ auf, da Händler gezwungen sind, Bitcoin zurückzukaufen, wodurch der Preis noch weiter steigt.

​2. Der „Magnet-Effekt"

​Liquidations-Cluster wirken wie Magnete für den Preis. Große Akteure (Marktmacher/Whales) schieben den Preis oft in Richtung dieser Cluster, weil:

​Liquidität: Sie bietet ausreichend Volumen, damit sie große Positionen ohne starken Preisschub gegen sich selbst ein- oder aussteigen können.

​Momentum: Das Treffen eines Clusters erzeugt eine „Kaskade“ von Zwangsaufträgen, die dem Markt die Energie für einen Durchbruch oder eine scharfe Kehrtwendung verleihen.

​3. Aktueller Marktzustand (Anfang 2026)

​Stand 10. Januar 2026 hat Bitcoin mehrere wichtige strukturelle Levels durchlaufen, nach einem volatilen Ende des Jahres 2025:

​Großer Long-Liquidationsblock: Ein riesiger Cluster liegt bei 84.000 bis 85.000 USD – dieser Bereich stellt ein erhebliches Risiko dar; wenn BTC unter 90.000 USD fällt, wird der Markt wahrscheinlich nach dieser Liquidität suchen, was zu einem schnellen Rückgang bis etwa 82.000 USD führen könnte.

​Short-Liquidations-Widerstand: Clustern bilden sich zwischen 95.000 und 104.000 USD. Ein Anstieg über die psychologische Schwelle von 100.000 USD könnte diese Clustern auslösen und zu einem schnellen Anstieg führen.

​Kürzliche „Sweeps“: Der Markt hat kürzlich einen hellgelben Cluster bei 84.500 USD aufgeräumt, was die jüngsten scharfen Wick-Formationen und schnellen Erholungen erklärt.