#walrus $WAL Der bärtige und langgezahnte Walross wird am häufigsten in der Nähe des Arktischen Kreises angetroffen, wo er mit Hunderten von Artgenossen auf dem Eis liegt. Diese Meeressäuger sind äußerst gesellig und neigen dazu, laut zu brüllen und zu schnauben, sind aber während der Paarungszeit aggressiv. Mit faltiger brauner und rosa Haut unterscheiden sich Walrosse durch ihre langen weißen Stoßzähne, grimmige Bartbarthaare, flache Schwimmflossen und Körper, die voller Fett sind. Walrosszähne
Walrosse nutzen ihre ikonischen langen Stoßzähne aus verschiedenen Gründen, wodurch ihr Leben in der Arktis etwas einfacher wird. Sie benutzen sie, um ihre riesigen Körper aus eisigen Gewässern zu ziehen, weshalb sie den Spitznamen „Zahnlaufen“ erhalten haben, und um Atemlöcher in das Eis von unten zu brechen. Ihre Stoßzähne, die sowohl bei Männchen als auch bei Weibchen vorkommen, können bis zu etwa ein Meter lang werden und sind tatsächlich große Eckzähne, die ihr ganzes Leben lang wachsen. Männliche Walrosse, auch Bullen genannt, setzen ihre Stoßzähne außerdem aggressiv ein, um ihr Revier zu verteidigen und während der Paarungszeit ihre Horden von Weibchen, auch Kühe genannt, zu schützen.
Arktische Anpassungen
Auch die anderen charakteristischen Merkmale des Walrosses sind gleichermaßen nützlich. Da ihre Lieblingsspeisen, insbesondere Schalentiere, in der Nähe des dunklen Meeresbodens vorkommen, verwenden Walrosse ihre äußerst empfindlichen Bartbarthaare, sogenannte Mustacial-Vibrissae, als Detektoren. Ihre fettreichen Körper ermöglichen es ihnen, sich bequem in der arktischen Region aufzuhalten – Walrosse können ihren Herzschlag verlangsamen, um den polaren Temperaturen des umgebenden Wassers standzuhalten.
Atlantische und pazifische Unterarten
Die beiden Unterarten des Walrosses sind geografisch getrennt. Atlantische Walrosse bewohnen Küstengebiete von Nordostkanada bis Grönland, während pazifische Walrosse die nördlichen Meere vor Russland und Alaska bewohnen und jahreszeitlich wandern. Sie ziehen von ihrem südlichen Bereich im Beringmeer – wo sie im Winter auf dem Packeis angetroffen werden – in die Chukchi-See. Weibliche pazifische Walrosse gebären ihre Kälber während der Frühjahrswanderung nach Norden.
Historische Überjagd
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