🚨 DIE SCHULDENGESCHICHTE ASIENS WIRD UMGESCHRIEBEN

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Die Kosten für die Staatsverschuldung Japans steigen rasant – und eine langjährige Dynamik hat sich gerade umgekehrt. Zum ersten Mal in Jahrzehnten liegt die Rendite für zehnjährige japanische Anleihen jetzt über der chinesischen. Japan ist von -0,28 % im Jahr 2019 auf etwa 2,1 % heute gestiegen (höchste seit 1999), während die Rendite für chinesische zehnjährige Anleihen von etwa 3,0 % auf unter 1,9 % gesunken ist.

Der alte Szenario – China wächst, Japan stagniert – bricht gerade auseinander.

Was treibt dies an?

Japan: Zinssätze stehen auf einem 30-Jahres-Hoch, mit Warnungen vor weiteren Erhöhungen. Auch die staatliche Ausgaben steigen, einschließlich eines Rekordhaushalts für 2026 und höherer Verteidigungskosten – was bedeutet, dass mehr Schulden zu höheren Zinssätzen aufgenommen werden.

China: Das Wachstum verlangsamt sich, die Immobilienbranche bleibt schwach, Deflationsrisiken bestehen weiterhin, und die Politik bleibt lockend. Kapital flieht von chinesischen Anleihen.

Das Risiko: japanische Anleihen wirken in beiden Szenarien anfällig.

Wenn Wachstum/Inflation steigen → weitere Zinserhöhungen → Anleihenkurse fallen.

Wenn das Wachstum abflacht → bleibt Japan trotzdem im Wettbewerb schlechter gegenüber höher verzinsten US-Anleihen.

Hinzu kommt der Druck auf die Yen-Carry-Handel – jahrelanges Aufnehmen von billigem Yen könnte sich schnell auflösen, da die Renditen steigen und die Wechselkursvolatilität zunimmt.

Die Schuldenlandschaft Japans ist gerade risikoreicher geworden – und die Märkte achten darauf. 👀

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