Die Bollinger-Bänder
Die Bollinger-Bänder sind ein technisches Analyseinstrument, das in Kryptowährungen, Aktien, Forex und anderen Märkten verwendet wird, um die Volatilität zu messen und mögliche Bereiche der Überkauftheit oder Überverkauftheit zu erkennen.
Sie bestehen aus drei Linien über dem Preisdiagramm:
Mittlere Bandbreite → Eine einfache gleitende Durchschnittsline (in der Regel über 20 Perioden).
Obere Bandbreite → Der gleitende Durchschnitt + 2 Standardabweichungen (zeigt die erwartete obere Preisgrenze an).
Untere Bandbreite → Der gleitende Durchschnitt – 2 Standardabweichungen (zeigt die erwartete untere Preisgrenze an).
Wie sie in der Kryptowelt interpretiert werden:
Wenn der Preis die obere Bandbreite berührt oder durchbricht, kann dies darauf hindeuten, dass das Asset überkauft ist (mögliche Korrektur).
Wenn der Preis die untere Bandbreite berührt oder durchbricht, kann dies darauf hindeuten, dass es überverkauft ist (möglicher Rückprall).
Wenn die Bandbreiten sich verengen, bedeutet dies geringe Volatilität → oft ein Vorzeichen für eine starke Bewegung.
Wenn die Bandbreiten stark auseinandergehen, herrscht hohe Volatilität und mögliche plötzliche Veränderungen.
In der Kryptowelt, wo die Preise sehr volatil sind, können Bollinger-Bänder allein viele falsche Signale liefern. Daher kombinieren viele Händler sie mit anderen Indikatoren wie RSI oder MACD.
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