According to a comprehensive analysis of market and on-chain indicators, Bitcoin is in the early stages of a long-term downward trend. This trend is expected to continue throughout the year 2026. Meanwhile, the probability of reaching new all-time highs in the near term is assessed as minimal.
In einem Gespräch mit BeInCrypto nannte Julio Moreno, Leiter der Forschungsabteilung bei CryptoQuant, die schwächere Nachfrage als Hauptfaktor für diese Prognose.
Daten aus der Blockchain bestätigen den Beginn eines "Bärenmarkts"
Viele Marktteilnehmer diskutieren weiterhin über die Perspektiven der Branche, doch statistische Daten deuten darauf hin, dass die Phase des Rückgangs bereits im November 2025 begonnen hat. Die derzeitige Situation wird als Übergang zu einem anhaltenden Kursverfall beschrieben.
"Fast jede On-Chain-Metrik oder Marktdaten bestätigt, dass wir uns in den frühen Stadien eines "Bärenmarktes" befinden", erklärte der Experte. Die zentrale Frage für Analysten lautet derzeit die Dauer dieses Zyklus und die Tiefe einer möglichen Korrektur. Bei der aktuellen Marktlage ist jedoch nicht mit einer Wiederaufnahme des Anstiegs bis zu Rekordniveaus zu rechnen.
Krise der Nachfrage seitens institutioneller Anleger
In den letzten Monaten zeigt sich eine strukturelle Abnahme des Interesses am Vermögenswert. Die Spezialisten von CryptoQuant überwachen aufmerksam die Kapitalflüsse in Börsenfonds (ETF), die zuvor der Haupttreiber des Wachstums waren.
Im Zeitraum von 2024 bis 2025 unterstützten erhebliche Kapitalzuflüsse nach dem Start von Spot-Bitcoin-ETFs in den USA den Markt. Als zusätzlicher Optimismusfaktor diente die Regulierungsstrategie der Regierung von Donald Trump, die das Interesse an risikoreichen Vermögenswerten förderte. Derzeit funktioniert dieser Mechanismus jedoch nicht mehr im Sinne eines Anstiegs.
Seit Anfang November sind ETFs zu reinen Verkäufern von Kryptowährungen geworden. Die Phase aggressiver Akkumulation wich einer Stagnation und anschließend einer gezielten Abflussphase. Das Fehlen neuer Käufer erzeugt übermäßigen Druck auf die Börsen.
Risiken von Zwangsverkäufen von Schatzkammerreserven
Im vergangenen Jahr gab es einen Anstieg der Aktivität im korporativen Sektor: Unternehmen nahmen Bitcoin massenhaft in ihre Reserven auf. Nach MicroStrategy (heute Strategy) setzten ähnliche Akkumulationsstrategien auch MetaPlanet, Twenty One Capital und MARA Holdings um.

Bis heute ist diese Investitionswelle verblasst. Abgesehen von MicroStrategy haben praktisch alle börsennotierten Halter die Käufe eingestellt. Wenn sich der Kursverfall fortsetzt, besteht ein erhebliches Risiko für Zwangsliquidationen dieser Unternehmen, um ihre Verpflichtungen zu decken.
Ein solcher Szenario könnte Volatilität auslösen und den Rückgang beschleunigen. Experten schätzen, dass Bitcoin ein lokales Tief in der Nähe von 56.000 USD erreichen könnte. Die weiteren Perspektiven des Vermögenswerts hängen vollständig von der Fähigkeit der Nachfrage ab, sich wieder zu erholen. Bis Hinweise auf eine Wiederbelebung des Anstiegs im Blockchain-Netzwerk auftauchen, bleibt die Vorsicht die sinnvollste Strategie.
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