Sam Bankman-Fried überraschend in der Frage der amerikanischen Operation in Venezuela. Der ehemalige CEO von FTX beschuldigte liberale Medien der politischen Heuchelei und doppelten Moral.

• SBF behauptet, dass die Kritik der USA nach der Festnahme von Maduro politische, nicht rechtliche Gründe hat.

• Seine Äußerungen lösten eine Debatte über die Motive und eine mögliche Neubewertung der Geschichte des ehemaligen Milliardärs aus.

Kontroverse Äußerung des ehemaligen FTX-Chefs


Sam Bankman-Fried, der ehemalige CEO der Börse FTX, der eine 25-jährige Haftstrafe wegen Finanzbetrugs verbüßt, veröffentlichte eine Reihe von Beiträgen auf der Plattform X, die sich auf die Festnahme von Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten beziehen.

In seinen Kommentaren kritisierte er Teile westlicher Medien und warf ihnen eine selektive Herangehensweise an das Völkerrecht vor. Laut SBF entstammt die Narration von der „illegalen Festnahme“ von Maduro nicht der Sorge um die Rechtsstaatlichkeit, sondern politischer Abneigung gegenüber Donald Trump.

Bankman-Fried verglich die Situation mit dem Fall des ehemaligen Präsidenten von Honduras, Juan Orlando Hernández, der nach Ablauf seiner Amtszeit verhaftet und an die USA überstellt wurde. Wie er bemerkte, haben diese Ereignisse keine vergleichbare mediale Empörung hervorgerufen.

Były CEO FTX argumentierte ebenfalls, dass die Unterschiede in der Bewertung aus der Haltung beider Führungskräfte gegenüber den USA resultieren. Laut seiner Ansicht hat Honduras mit Washington in der Kampagne gegen Drogenkartelle zusammengearbeitet, während Venezuela unter Maduro deren Aktivitäten gefördert habe.

Obwohl Bankmans-Frieds Äußerungen schnell in sozialen Medien verbreitet wurden, lenken viele Beobachter auf den Kontext. Seit der Rückkehr seiner Aussagen in die Öffentlichkeit häufen sich Stimmen, die darauf hindeuten, dass die Veränderung des Tonfalls gegenüber der US-Administration Teil einer umfassenderen Imagestrategie sein könnte und nicht ausschließlich ein versuchter sachlicher Beitrag zur Debatte ist.