Barclays investiert in Ubyx, um die Infrastruktur für Stablecoins und tokenisierte Einlagen voranzutreiben
Barclays hat eine strategische Investition in Ubyx getätigt, ein US-amerikanisches Startup, das ein globales Abrechnungssystem für tokenisierte Gelder, einschließlich Stablecoins und tokenisierter Einlagen, entwickelt, um die Infrastruktur für blockchainbasierte Zahlungen innerhalb regulatorischer Grenzen voranzutreiben. Dies ist die erste direkte Investition des britischen Bankhauses in den Stablecoin-Sektor. Die finanziellen Details wurden nicht offengelegt.
Wichtige Erkenntnisse
Interoperabilität: Das System von Ubyx wirkt als entscheidender Vermittler, der verschiedene Stablecoin-Emittenten (wie Ripple und Paxos) mit traditionellen Banken und Finanzinstituten verbindet und den nahtlosen Austausch digitaler Gelder über verschiedene Netzwerke ermöglicht.
Regulatorische Ausrichtung: Sowohl Barclays als auch Ubyx legen Wert auf die Entwicklung tokenisierter Gelder innerhalb bestehender regulatorischer Rahmenbedingungen, um digitale Vermögenswerte sicher und rechtskonform in das Mainstream-Finanzsystem zu integrieren.
Marktentwicklung: Diese Investition passt zu einem breiteren Trend bei großen traditionellen Banken, darunter UBS und Goldman Sachs, die nach Möglichkeiten suchen, Infrastruktur für regulierte digitale Gelder und On-Chain-Abrechnungssysteme aufzubauen.
Vorherige Finanzierung: Vor der Beteiligung von Barclays hatte Ubyx bereits im Juni 2025 10 Millionen US-Dollar an Seed-Finanzierung von Investoren wie Galaxy Ventures und Coinbase Ventures gesammelt.
Strategie von Barclays: Anstatt einen eigenen Stablecoin herauszugeben, konzentriert sich Barclays auf die Infrastruktur für Abrechnung und Abwicklung, um Risiken zu minimieren, gleichzeitig aber Zugang zum wachsenden Markt für digitale Zahlungen zu erhalten und die Kundenbedürfnisse zu erfüllen.
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