💳 Die Daten zu dieser Visa-Gruppe sind wirklich mehrmals wert, darauf zu achten.
Im Jahr 2025 gab es einen explosionsartigen Anstieg der Nutzung der Kryptowährungskarten von Visa.
Laut Statistiken von Dune Analytics stieg der Nettoumsatz im vergangenen Jahr um 525 %.
Genauer betrachtet:
Die Nettoumsätze der sechs Blockchain-Projekte, die mit Visa zusammenarbeiten, stiegen von 14,6 Millionen US-Dollar zu Beginn des Jahres auf 91,3 Millionen US-Dollar am Ende des Jahres.
Dies ist kein Datenhype durch eine Marketingkampagne, sondern ein echter Anstieg der tatsächlichen Nutzung.
Die Forscher von Polygon haben es sehr klar formuliert:
Das zeigt nicht nur, dass Nutzer zunehmend mit Kryptokarten einkaufen, sondern vor allem, dass Kryptowährungen und Stabilcoins zunehmend eine unvermeidbare Rolle im globalen Zahlungssystem von Visa spielen.
Meiner Meinung nach ist dieses Signal weitaus wichtiger als die Frage, welche Kette eine höhere TPS hat. Denn es geht nicht mehr um technische Visionen, sondern um eine realistischere Frage:
Wird es genutzt? Ist es ein häufiger Einsatzfall? Kann es skaliert werden?
Noch wichtiger ist jedoch, was Visa als Nächstes tut.
Im Jahr 2026 plant Visa nicht, die Aktivitäten einzuschränken, sondern deutlich in Stabilcoins zu investieren:
Es unterstützt bereits Stabilcoins auf vier verschiedenen Blockchains und hat eine ganze Reihe von Partnern und Infrastrukturen eingerichtet, um Stabilcoins in den Einzelhandels-, institutionellen und Geschäftssystemen zu integrieren.
Im Dezember des vergangenen Jahres gründete Visa sogar eine spezielle Beratungsgruppe für Stabilcoins, die Banken, Händlern und Finanztechnologieunternehmen dabei unterstützt, eigene Stabilcoin-Produkte zu entwerfen, auszugeben und zu verwalten.
Dieser Schritt ist bereits kein Experiment mehr,
sondern geht davon aus, dass Stabilcoins langfristig existieren werden und in die Mainstream-Zahlungsstrukturen eintreten werden.
Wenn ein solcher traditioneller Zahlungsgigant wie Visa Kryptokarten und Stabilcoins als „Wachstumslinie“ und nicht als „Experiment“ betrachtet, ist dieser Trend bereits kaum noch zu ignorieren.
Viele Veränderungen zeigen sich zuerst am Zahlungsende.
Und Zahlungen sind immer die ehrlichste Quelle.
