nachdem es zugestimmt hat, seine Mining-Website in Paso Pe Paraguay zu verkaufen. Dieser Schritt markiert das Ende der Unternehmensaktivitäten in der Region. Der Verkauf ist Teil eines umfassenderen Plans, um sich auf zukünftiges Wachstum in Nordamerika zu konzentrieren.

Bitfarms hat angekündigt, dass es die Paso Pe-Website an den Sympatheia Power Fund verkaufen wird. Der Fonds wird von Hawksburn Capital verwaltet, das in Singapur ansässig ist. Der Gesamtwert des Deals kann bis zu dreißig Millionen Dollar erreichen. Das Unternehmen wird zu Beginn neun Millionen Dollar erhalten. Der verbleibende Betrag von bis zu einundzwanzig Millionen Dollar wird über die nächsten zehn Monate gezahlt, wenn bestimmte Zahlungsziele erreicht werden.

Der Deal wartet noch auf die üblichen Abschlussschritte. Bitfarms erwartet, dass die Transaktion innerhalb der nächsten sechzig Tage abgeschlossen wird. Sobald dies geschehen ist, wird das Unternehmen vollständig aus seiner Mining-Tätigkeit in Lateinamerika aussteigen.

Der Chefgeschäftsführer von Bitfarms, Ben Gagnon, sagte, dass der Verkauf es dem Unternehmen ermöglicht, zukünftiges Geld früher zu nutzen, als erwartet. Er erklärte, dass der Deal zwei bis drei Jahre geplanter Cashflow vorverlegt. Dieses Geld wird nun verwendet, um ab 2026 neue Energieprojekte in Nordamerika zu unterstützen.

Das Unternehmen plant, dieses Kapital in Hochleistungs-Computing- und Künstliche-Intelligenz-Infrastruktur zu investieren. Bitfarms glaubt, dass diese Bereiche im Vergleich zu traditionellem Bitcoin-Mining in der Region, aus der es aussteigt, stärkere Renditen bieten können. Die Führung sieht langfristigen Wert darin, Energieaktiva für Computing-Dienstleistungen einzusetzen, die über das Mining hinausgehen.

Dieser Verkauf folgt einer weiteren wichtigen Maßnahme, die Bitfarms letztes Jahr unternommen hat. Das Unternehmen hatte zuvor seinen Standort Yguazu in Paraguay an ein anderes Bitcoin-Mining-Unternehmen verkauft. Dieser Deal hatte bereits einen schrittweisen Ausstieg aus dem Land signalisiert. Der Verkauf des Standorts Paso Pe vervollständigt nun diese Strategie.

Bitfarms hat sein Geschäftsmodell umgestaltet, während sich die Bitcoin-Mining-Branche verändert. Steigende Kosten und schwierigere Bedingungen haben die Miner dazu veranlasst, über Standort und Betriebsweise neu nachzudenken. Für Bitfarms gilt der Wechsel in Richtung Nordamerika und fortschrittliche Computing-Technologien als Weg, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Anleger reagierten positiv auf die Nachricht. Die Aktien von Bitfarms stiegen in der frühen Handelssitzung um rund vier Prozent. Der Kurs bewegte sich auf etwa zwei Dollar und fünfundvierzig Cent. Dieser Anstieg erfolgte auch, während der Bitcoin-Preis sich der Marke von 90.000 Dollar näherte.

Das Unternehmen glaubt, dass diese Entscheidung seine Bilanz stärkt und die zukünftige Planung verbessert. Durch den Verkauf des paraguayischen Standorts reduziert Bitfarms Risiken und gewinnt Flexibilität. Der Fokus richtet sich nun darauf, energiebasierte Rechensysteme aufzubauen, die neue Märkte bedienen können.

Mit diesem Schritt schließt Bitfarms ein Kapitel ab und öffnet ein neues. Das Unternehmen setzt darauf, dass fortschrittliche Computing-Technologien und Energieprojekte in Nordamerika seine nächste Wachstumsphase prägen werden.

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