Der finanzielle "Vibe Shift": US-Haushaltsoptimismus erreicht Tiefststände nach den Zöllen
Amerikanische Haushalte gehen mit angezogenem Gürtel und vorsichtiger Zukunftsaussicht ins Jahr 2026. Neue Daten des Federal Reserve Bank of New York zeigen einen erheblichen Rückgang des finanziellen Vertrauens, der eine Rückkehr zu den "Mai 2025"-Tiefstständen nach dem ersten Schock durch globale Zollverschiebungen markiert.
Die Datenanalyse
Die Optimismuslücke: Nur 26,4 % der Haushalte erwarten, in einem Jahr besser gestellt zu sein – ein deutlicher Rückgang gegenüber 36,6 % vor zwölf Monaten.
Historischer Kontext: Das aktuelle Sentiment liegt fast 16 Prozentpunkte unter dem vorpandemischen Durchschnitt (42,0 %), was auf eine langfristige Verschiebung der Verbrauchersicherheit hindeutet.
Die unmittelbare Realität: Nur 17,6 % der Verbraucher sagen, sich heute besser zu fühlen als letztes Jahr – einer der niedrigsten Werte seit über drei Jahren.
Warum die Pessimismus?
Kosten des Lebens: Obwohl die Gesamtinflation abgeflacht ist, bleiben "störrische" Kosten wie Miete, medizinische Versorgung und Versicherungen für mittlere Einkommensgruppen weiterhin stärker als das Lohnwachstum.
Abkühlung des Arbeitsmarktes: Der Trend "niedrige Einstellungen, niedrige Entlassungen" Ende 2025 hat das Verbraucherverhandlungsrecht verringert, wobei mehr Menschen Angst vor stagnierenden Einkommen haben als vor Arbeitslosigkeit.
Kreditengpass: Haushalte berichten, dass die Beschaffung von Krediten (Darlehen, Hypotheken) erheblich schwieriger geworden ist, was die "Reichtumswirkung" einschränkt, die normalerweise den Konsum antreibt.
Die "Honeymoon-Phase" des frühen 2025 ist offiziell vorbei. Verbraucher befinden sich nun in der "Pragmatik-Phase", wobei sie Ausgaben für notwendige Güter priorisieren, während sie darauf warten, dass sich die Wirtschaft in diesem neuen Hochzoll-, Hochkosten-Umfeld stabilisiert.
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