🚨 DER STABLECOIN-KRIEG: Wird die USA China den globalen Vorteil geben?
Die Uhr tickt für die digitale Dominanz des US-Dollars. Während wir ins Jahr 2026 eintreten, droht ein hochriskanter gesetzgeberischer Kampf im Senat, die amerikanische Stablecoin-Industrie zu gefährden – gerade als China sein aggressivstes finanzielles Upgrade startet.
🏦 Die "Ertrags"-Krise
Unter dem GENIUS-Gesetz von 2025 sind US-Stablecoin-Emittenten (wie Circle und Tether) verboten, direkte Zinsen zu zahlen. Ein "Belohnungs"-Schlupfloch hat jedoch Plattformen wie Coinbase erlaubt, Erträge an die Nutzer weiterzugeben.
Jetzt drängt eine massive Bankenlobby den Senat, dieses Schlupfloch zu schließen. Ihr Ziel? Eine "Einzahlungsflucht" von traditionellen Banken zu digitalen Geldbörsen zu verhindern. Aber Coinbase-CEO Brian Armstrong hat dies als "rote Linie" bezeichnet und gewarnt, dass das Abwürgen von Erträgen die Nutzer vollständig vom Dollar abbringen wird.
🇨🇳 Chinas Schritt: Der Zinsbringende e-CNY
Während Washington streitet, handelt Peking. Ab dem 1. Januar 2026 hat China offiziell den digitalen Yuan (e-CNY) von "digitalem Bargeld" zu "digitalem Einlagenmoney" umgewandelt.
Der Game-Changer: Zum ersten Mal wird eine wichtige CBDC Zinsen direkt an die Nutzer zahlen.
Die Bedrohung: Wenn ein Händler in Südostasien oder Südamerika Zinsen bringenden digitalen Yuan halten kann, aber nur "statische" (0% Ertrag) digitale Dollars, wird die Wahl klar.
📉 Die Einsätze: Wenn der Senat das vermasselt, gewinnt China.
Der Chief Policy Officer von Coinbase, Faryar Shirzad, hat keine klaren Worte gewählt: "Dieses Thema in den Senatsverhandlungen schlecht zu behandeln... könnte unseren globalen Rivalen einen großen Vorteil verschaffen."
Das Fazit: In einer digitalen Welt fließt Geld dorthin, wo es am besten behandelt wird. Wenn die USA Erträge verbietet, schadet es nicht nur dem Krypto – es übergibt die Schlüssel der globalen digitalen Wirtschaft an die People's Bank of China.


