Investoren in Altcoins könnten das Jahr 2025 ohne Gewinne in ihren Portfolios beenden. Dennoch bleiben viele Analysten optimistisch, trotz einer Marktkapitalisierung der Altcoins (TOTAL2), die um 30 % im Vergleich zum Höchststand in diesem Jahr gesunken ist.

Warum glauben Analysten, dass der Bärenmarkt der Altcoins in seine finale Phase eintreten könnte? Die folgenden Punkte heben die Hauptgründe hervor.

Tokens in der Chancenphase

Die Daten von CryptoQuant zeigen, dass nur etwa 3 % der Altcoins auf Binance über dem 200-Tage-Durchschnitt gehandelt werden. Dieses Niveau stellt ein historisches Tief dar.

Analyst Darkfost führt dieses Phänomen hauptsächlich auf einen Mangel an Liquidität und die Vorsicht der Investoren zurück. Derzeit bevorzugen Investoren den Erhalt von Kapital gegenüber einer Exposition gegenüber riskanten Vermögenswerten.

Die Tatsache, dass die meisten Altcoins deutlich unter ihren langfristigen Durchschnittswerten gehandelt werden, deutet auf eine weit verbreitete Unterbewertung aufgrund eines negativen Sentiments hin. Aus diesem Grund gelingt es Tokens wie XRP, TON und ADA nicht, trotz solider Fundamentaldaten zu steigen.

Trotz dieser trüben Aussichten deuten historische Vergleiche darauf hin, dass solche Schwächeperioden oft schöne Gelegenheiten für geduldige Investoren bieten.

„Auch wenn es kontraintuitiv erscheinen mag, bieten solche Perioden in der Regel die besten Möglichkeiten. Diese Phase könnte eine Weile dauern, insbesondere wenn der Markt in eine längere Baisse übergeht“, sagte Darkfost.

Ähnlich entfalten Angst und ein Mangel an Interesse seitens der Privatanleger oft die besten Preisbereiche. Große Investoren nutzen solche Momente in der Regel zur Akkumulation.

CrediBULL Crypto hat diesen Faktor als ein Schlüsselzeichen hervorgehoben, um den Markt-Boden zu identifizieren, und verteidigt die Idee, dass die Aufmerksamkeit und nicht das Kapital zuerst sichtbar wird.

Wenn Privatanleger das Interesse verlieren, greifen die großen Hände ein, um zu kaufen. Sobald die ersten grünen Kerzen erscheinen, kehrt das Interesse der Privatanleger allmählich zurück, und ihre Teilnahme beschleunigt die nächste Phase der Bewegung.

Ein Boden erreicht?

Mehrere technische Indikatoren deuten darauf hin, dass der Bärenmarkt der Altcoins seinem Ende entgegengeht. Michaël van de Poppe schätzt, dass das aktuelle Niveau der Marktkapitalisierung der Altcoins eine starke Unterstützung darstellt. Er beschreibt diesen Bereich als „Haltezone“.

„Letztendlich scheint es, dass wir uns auf einem entscheidenden Unterstützungsniveau befinden. Es erscheint sinnvoll, auf diesem Niveau positioniert zu bleiben. Starke Rücksprünge lassen vermuten, dass von hier aus grüne Kerzen starten könnten“, sagte Michaël van de Poppe.

Weitere Signale unterstützen diese Perspektive:

  • Das Verhältnis der Marktkapitalisierung der Altcoins, ohne die Top 10, im Vergleich zu Bitcoin befindet sich auf seinem stärksten Unterstützungsniveau seit 2017.

  • Die Dominanz der Altcoins liegt derzeit auf vergleichbaren Niveaus wie während der COVID-Krise, die zuvor von einer starken Erholung gefolgt wurde.

Diese Faktoren lassen darauf schließen, dass die Altcoins sich der finalen Phase ihres Rückgangs nähern und eine DCA-Strategie sinnvoll sein könnte, wenn sie ab Dezember gestartet wird.

Einige Analysten warnen jedoch weiterhin vor den Risiken und sind der Meinung, dass eine Altcoin-Saison möglicherweise nicht einmal 2026 eintreten könnte. Tatsächlich bleiben die Kapitalflüsse aus dem Risikokapital schwach, und das Marktgefühl könnte eine Weile brauchen, um sich zu erholen.

Die Moral der Geschichte: Alles kommt zu dem, der warten kann, die Altcoin-Saison.