Der ehemalige Leiter der Plattform wurde auch von Interpol wegen seiner Rolle beim 40 Milliarden Dollar schweren Zusammenbruch des Terra Luna-Ökosystems im Mai 2022 gesucht.
Am 23. März wurde in dem Balkanstaat eine Person festgenommen, bei der es sich mutmaßlich um den Terra Luna-Mitbegründer Do Kwon handelt, wie aus einem Post von Filip Adzic, dem Innenminister Montenegros, hervorgeht.
Seit der ersten Ankündigung hat das lokale Nachrichtenportal Vijesti bestätigt, dass der Twitter-Account, der die Ankündigung veröffentlicht hat, vom Innenministerium von Montenegro stammt und dass es sich bei der festgenommenen Person um einen südkoreanischen Staatsbürger handelt.
„Die montenegroische Polizei hat einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, einer der meistgesuchten Flüchtigen zu sein: den südkoreanischen Staatsbürger Do Kwon, Mitbegründer und CEO des in Singapur ansässigen Unternehmens Terraform Labs.“
Adzic sagte, dass am Flughafen Podgorica eine Person mit „falschen Dokumenten“ festgenommen wurde, bei der es sich mutmaßlich um den ehemaligen „Kryptowährungskönig“ handelt. Die Behörden warten auf die offizielle Bestätigung seiner Identität.
Seit Dezember 2022 behaupten südkoreanische Staatsanwälte, Do Kwon verstecke sich in Serbien. Das Land hat allerdings kein Auslieferungsabkommen mit Südkorea.
Am 26. September 2022 wurde Kwon außerdem auf die Fahndungsliste von Interpol gesetzt. Ihm wird vorgeworfen, eine große Rolle beim Zusammenbruch des 40 Milliarden Dollar schweren Ökosystems Terra Luna und Terra USD im Mai 2022 gespielt zu haben.
Der gestürzte Staatschef wurde auch von den Aufsichtsbehörden in Südkorea, Singapur und den USA gesucht.
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