Benjamin Cowen weist in seinem neuesten Video darauf hin, dass Investoren oft in die falsche Richtung schauen. Wenn der Krypto-Markt keine Gewinne abwirft, verschwindet der Bullenmarkt keineswegs. Benjamin Cowen betont, dass Kapital immer irgendwo anders arbeitet und es wichtig ist, das zu verstehen.
Der Finanzmarkt belohnt nicht das geduldige Warten auf ein einziges Asset, sondern das bewusste Suchen nach realen Wachstums-Trends.
Laut Benjamin Cowen gibt es immer irgendwo einen Bullenmarkt.
Benjamin Cowen erklärt zu Beginn des Videos, dass der Bullenmarkt niemals vollständig verschwindet. Seiner Meinung nach verwechseln Investoren oft das Fehlen von Zuwächsen mit dem Fehlen von Gelegenheiten. Wenn ein Asset versagt, beginnt ein anderes, überdurchschnittliche Renditen zu generieren. Dieser Ansatz erfordert flexibles Denken und eine kühle Bewertung der Daten.
„Es gibt immer irgendwo einen Bullenmarkt. […] Wenn der Bullenmarkt nicht da ist, wo du willst, bedeutet das nicht, dass er nicht existiert. Es gibt immer irgendwo einen Bullenmarkt. Es ist nur eine Frage, herauszufinden, wo er ist.”
Nach dieser Feststellung entwickelt Cowen den Gedanken weiter, dass der Markt geduldige Trendbeobachter belohnt. Er konzentriert sich auf langfristige Diagrammstrukturen und nicht auf die Emotionen der Masse. Er weist darauf hin, dass der Investor makro analysieren sollte und nicht den kurzfristigen Lärm. Solch ein Ansatz verringert impulsive Entscheidungen.
Als Beispiel nennt er Palladium, das er einige Monate zuvor beobachtet hatte. Damals wies er den Bereich von 1000–1100 USD als Beginn eines neuen Bullenmarktes aus. Die Analyse umfasste Backtesting, makro höhere Tiefs und das Unterstützungsband des Bullenmarktes. Der Markt verhielt sich genau nach diesem Szenario.
Cowen sagte die erste Ablehnung des Preises in der Nähe von 1600 USD voraus. Danach erwartete er einen Rückgang in die Nähe von 1350 USD. Nach dieser Korrektur stieg Palladium wieder an. Heute bestätigt die Struktur höherer Hochs und höherer Tiefs den anhaltenden Bullenmarkt.
Metalle kontra Altcoins und falsche Hoffnungen des Marktes
Cowen vergleicht das Palladium-Diagramm mit der Bitcoin-Dominanz. In beiden Fällen ist ein langer Kampf gegen Widerstände und später ein dynamisches Rallye zu sehen. Ein ähnliches Muster tritt auch im Hang Seng Index in China auf. Solche Analogien helfen zu verstehen, wie makro Trends entstehen.
Laut Cowen befinden sich Metalle seit mehreren Jahren in einem makro Bullenmarkt. Dies betrifft Palladium, Gold, Silber, Platin und Uran. Die aktuellen Rückgänge betrachtet er als gesunde Konsolidierung. Gold bleibt ein Beispiel, bei dem das Unterstützungsband des Bullenmarktes den Preis einholt.
Cowen warnt davor, zu versuchen, perfekte Hochs zu fangen. Seiner Meinung nach ist es einfach, auf dem Papier ein Held zu sein, aber schwieriger in der Praxis. Es ist besser, den Trend so lange zu fahren, wie die Struktur aufwärts gerichtet bleibt. Der Wechsel in den Bärenmarkt gibt normalerweise viel Zeit zur Reaktion.
In diesem Zusammenhang äußert er Kritik an Altcoins. Er glaubt, dass viele Investoren Jahre verlieren, während sie auf schnelles Reichtum hoffen. Der Altcoin-Markt bietet oft keinen langfristigen Wert. Es ist besser, sich auf Vermögenswerte mit realer Nachfrage zu konzentrieren.
Um sein Vorgehen besser zu verstehen, hebt Cowen die entscheidenden Prinzipien hervor:
Beobachtung makro Trends statt Narrative,
Vermeidung von schnellem Reichtum,
Fokus auf Vermögenswerte mit bestätigter Aufwärtsstruktur.
Ein solcher Ansatz soll das Kapital vor emotionalen Entscheidungen schützen. Cowen betont, dass Investieren ein Marathon und kein Sprint ist. Der Markt testet immer die Geduld. Nur Konsequenz gibt einen Vorteil.
Wo sind heute laut Cowen die realen Gewinne?
Cowen betont, dass die Ignorierung des Metallmarktes ein schwerer Fehler ist. Silber stieg von 20 auf 60 USD, was schwer zu ignorieren ist. Viele Investoren wenden sich ab, weil das Thema nicht in Mode ist. Der Markt belohnt jedoch nicht die Mode, sondern die Fakten.
Palladium sieht aus technischer Sicht weiterhin konstruktiv aus. Ein Sweep High und ein Test der Bullenmarkt-Unterstützungsband sind noch möglich. Eine solche Bewegung ändert jedoch nicht den Haupttrend. Die Marktstruktur bleibt aufwärts gerichtet.
Cowen stellt die Frage, die sich jeder Investor stellen sollte. Ist es besser, jahrelang auf das Altcoin-Wunder zu warten, oder dort zu verdienen, wo der Trend bereits besteht? Die Antwort scheint offensichtlich. Kapital sollte effizient arbeiten.
Investoren fragen oft, ob dies bedeutet, dass sie den Kryptomarkt aufgeben. Cowen antwortet indirekt, dass es nicht ums Aufgeben geht, sondern um Selektion. Wenn die Daten keine Aufwärtsbewegungen unterstützen, ist es sinnvoll, die Exposition zu verringern. Der Markt lehrt jeden Demut.
Es stellt sich auch die Frage nach der Geduld. Cowen erinnert daran, dass Bitcoin ein Jahr lang auf ähnlichen Niveaus stagnieren konnte. Das gab Zeit für eine Änderung der Strategie. Der Markt ändert seinen Trend niemals von heute auf morgen.
Am Ende kehrt Cowen zu dem entscheidenden Prinzip zurück. Es gibt immer einen Bullenmarkt, er verändert nur seinen Standort. Ein bewusster Investor kann ihn finden. Das ist das Fundament für den langfristigen Aufbau von Reichtum.
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