Der Preis von Bitcoin (BTC) ist am Wochenende erneut unter die Unterstützung von $90.000 gefallen, während die hohe Volatilität weiterhin die Handelsbedingungen im Dezember prägt.

Verschiedene Trader berichten von der Wiederkehr des sogenannten „Bart-Simpson“-Musters im Bitcoin-Preischart. Insbesondere scheint es auch jetzt, dass sich eines bildet, das potenziell die Preisbewegung von Bitcoin in den kommenden Tagen definieren könnte.

Das Bart-Simpson-Muster, Influenza und Rückkehr im Dezember

Das Bart-Simpson-Muster ist nach der berühmten Comicfigur Bart Simpson benannt, da es an seine Frisur erinnert. Es entsteht, wenn Bitcoin sich abrupt in eine Richtung bewegt, sowohl nach oben als auch nach unten, in einem kurzen Zeitraum.

Anschließend stoppt der Preis und bleibt seitwärts, schwankt in einem Bereich. Zu diesem Zeitpunkt kehrt der Markt schnell in die vorherige Preisszone zurück. Trotz des scherzhaften Namens stellt dieses Muster echte Herausforderungen für Teilnehmer an volatilen Märkten dar.

Verschiedene Trader haben seine weite Verbreitung im letzten Monat dokumentiert. Ein Analyst hat ein Diagramm geteilt, das drei Muster zeigt, die zwischen dem 10. und 12. Dezember erkannt wurden. Andere Beobachter hoben fünf Fälle und weitere Muster zwischen Ende November und Mitte Dezember hervor.

In diesem Kontext hat ein Analyst vorgeschlagen, dass Bitcoin auch dabei sein könnte, ein weiteres Bart-Simpson-Muster abzuschließen. Wenn dies bestätigt wird, könnte die Formation von einem neuen Aufwärtsimpuls gefolgt werden.

Allerdings bleibt die Nachhaltigkeit dieses Schwungs fraglich. Der Analyst fügte hinzu, dass ein Durchbruch, gefolgt von einer weiteren Trendwende, ein „wahrscheinliches Szenario“ ist.

„Bart-Simpson-Muster + Wochenend-Orderbuch = Stop-Hunt-Bingo. Mein Basis-Szenario: Beide Richtungen werden beseitigt, bevor die Richtung offensichtlich wird. Sonntag/Montag ist weniger eine ‚Vorhersage‘ und mehr ein ‚Liquiditätsereignis‘“, sagte Paweł Łaskarzewski.

Liquidität und Marktmechanismen

In der Zwischenzeit hat ein Analyst darauf hingewiesen, dass das Bart-Simpson-Muster kein neues Phänomen ist und wiederholt in der Geschichte des Bitcoin-Handels aufgetreten ist.

Laut dem Analysten neigt diese Formation dazu, unter bestimmten Marktbedingungen aufzutreten, insbesondere wenn die Liquidität gering ist. Er fügte hinzu, dass diese Muster oft mit der Aktivität großer Marktteilnehmer übereinstimmen.

Einzelhändler-Trader beginnen, dem Momentum nach abrupten Preisbewegungen nachzujagen. Gleichzeitig werden die Stop-Loss-Niveaus deutlich sichtbar.

„Der Preis explodiert bei geringer Liquidität, alle beginnen, Ziele zu twittern, das Vertrauen kehrt zurück… dann fällt er geradewegs und korrigiert sich vollständig. Die Leute werden trotzdem darauf bestehen, dass es sich um eine ‚organische Preisentdeckung‘ handelt, selbst vor einem Diagramm, das aussieht, als wäre es mit einem Lineal gezeichnet. Egal ob man es liebt oder hasst, Bart fehlt nie“, steht in einem Beitrag.

Andere Analysten schlagen vor, dass die wiederholte Erscheinung des Bart-Simpson-Musters oft als Volatilitätsfalle auf kurze Sicht fungiert. Diese plötzlichen Bewegungen können schnelle Umkehrungen auslösen und zu einem „Shakeout“ führen, wobei kurzfristige Trader gezwungen werden, ihre Positionen zu verlassen, während der Momentum schnell nachlässt.

„Bart-Simpson-Muster sind darauf ausgelegt, Trader emotional zu erschöpfen. Langfristige Halter bemerken diese Bewegungen kaum“, fügte ein Marktbeobachter hinzu.

Infolgedessen, während Bitcoin weiterhin in einer reaktiven Umgebung agiert, hebt die Häufigkeit der Bart-Simpson-Muster die Rolle der Liquidität und der Marktstruktur bei der Bestimmung kurzfristiger Preisbewegungen hervor. Obwohl solche Formationen plötzliche Bewegungen und abrupte Umkehrungen erzeugen können, beobachten Analysten, dass sie tendenziell eine begrenzte Relevanz über die kurzfristige Position hinaus haben, wobei die allgemeine Richtung des Trends von der Liquidität und der anhaltenden Teilnahme abhängt.