Amerikas führender Lehrer-Gewerkschaft gibt Warnung bezüglich Kryptowährungen im Zusammenhang mit Altersvorsorge ab

Die American Federation of Teachers (AFT) hat einen Brief an die Vorsitzenden des Senatsbankenausschusses geschickt, in dem sie warnt, dass vorgeschlagene Änderungen im gesetzlichen Rahmen die Kryptomärkte legitimieren würden, während gleichzeitig die Schutzmaßnahmen für Anleger geschwächt würden und somit die Altersvorsorgefonds der Lehrer stärker gefährdet wären.

Die Gewerkschaft argumentiert, dass diese Verschiebung die Altersvorsorgefonds gefährlichen Anlagen aussetzen und das Risiko von Betrug und finanzieller Instabilität erhöhen könnte.

Gewerkschaft sagt, RFIA bedroht die Altersvorsorge

Die AFT hat ihre Bedenken diese Woche in einem scharf formulierten Brief an den Vorsitzenden des Senatsbankenausschusses Tim Scott und den stellvertretenden Vorsitzenden Elizabeth Warren dargelegt.

Die Gewerkschaft, die mehr als 1,8 Millionen Erzieher und Beschäftigte im öffentlichen Sektor vertritt, argumentierte, dass das Responsible Financial Innovation Act (RFIA) keine ausreichende rechtliche Klarheit und Schutzmaßnahmen für Anleger bietet, die Gesetzgeber schon lange für den Bereich digitaler Vermögenswerte anstreben.

Die AFT fügte hinzu, dass der Gesetzesentwurf Kryptowerte normalisieren würde, ohne deren Volatilität anzugehen. Er warnte, dass dieser Ansatz die Altersvorsorgesysteme Risiken aussetzen könnte, die sie eigentlich vermeiden sollen.

„Anstatt dringend benötigte Regulierung und sinnvolle Schutzmaßnahmen bereitzustellen, setzt dieser Gesetzesentwurf Arbeitnehmerfamilien – Familien, die aktuell weder in Kryptowährungen involviert noch mit ihnen verbunden sind – wirtschaftlichen Risiken aus und gefährdet die Stabilität ihrer Altersvorsorge“, hieß es im Brief.

Ein zentraler Streitpunkt ist die Behandlung von blockchainbasierten Wertpapieren.

Altersvorsorge-Schutz gefährdet

Laut der AFT würde das RFIA Unternehmen außerhalb der Kryptobranche erlauben, ihre Aktien auf einer Blockchain zu notieren. Dieser Wechsel, so die Gewerkschaft, würde es ihnen ermöglichen, traditionelle Wertpapierregulierungen zu umgehen.

Die AFT warnte außerdem, dass eine solche Änderung Schutzmaßnahmen wie obligatorische Offenlegungen, Registrierungsregeln und Aufsicht über Vermittler schwächen würde. Diese Schutzmechanismen spielen eine entscheidende Rolle bei der Sicherung von Altersvorsorgefonds vor Betrug und Missmanagement.

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