Ein kürzlicher Crash des Kryptomarktes hat Ermittlungen zu ungewöhnlichen Aktivitäten vor dem Crash ausgelöst. Cointelegraph berichtete unter Berufung auf Daten der On-Chain-AI-Firma Rena Labs von einem Anstieg an Anomalien, die auf das großangelegte Liquidationsevent am letzten Wochenende hinwiesen. Laut dem Bericht wurden 28 Anomalien festgestellt, was viermal so viel ist wie die typische Menge. Dazu gehörten Spike im Handelsvolumen und ungewöhnliche Handelsmuster, die auf mögliche Marktmanipulation hindeuten. Große Aufträge, die platziert und dann zurückgezogen wurden, deuteten auf potenzielles Spoofing hin. Die Analyse hebt die Abhängigkeit des USDe-Stablecoins von den Orderbuchdaten von Binance zur Bewertung von Sicherheiten hervor. Diese Methode, im Gegensatz zu traditionellen oracle-basierten Stablecoins, könnte das Risiko von Marktverzerrungen erhöhen. Darüber hinaus verschwand die Liquidität in USDe-Paaren vor dem Crash, was es den Händlern unmöglich machte, Aufträge auszuführen, was die Funktionalität des Marktes erheblich beeinträchtigte. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit einer robusten Aufsicht und Risikomanagement im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi). ```