”Einige Leute sollten überhaupt keine Aktien besitzen!“ — Warren Buffett
In einem Gespräch zwischen Warren Buffett und der Moderatorin Becky Quick wurde ihm die klassische Frage gestellt, die jeder neue Investor kennt: Sollten Sie Ihr Portfolio wirklich zwischen Aktien und Anleihen im Verhältnis 60/40 oder 70/30 aufteilen, weil dies der „sichere Ansatz“ ist?
Aber Buffett, wie gewohnt, drehte das Konzept um und sagte:
”Einige Leute sollten überhaupt keine Aktien besitzen, denn sie können einfach die Preisschwankungen nicht ertragen. Wenn Sie dumme Dinge tun, wann immer Ihre Aktie fällt, sollten Sie überhaupt keine Aktien besitzen.“
Dann fragte Becky ihn: Was sind die dummen Dinge?
”Die Aktie verkaufen, weil sie gefallen ist. Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihr Haus für zwanzigtausend Dollar gekauft, und am nächsten Tag kommt jemand und sagt Ihnen: Ich gebe Ihnen fünfzehntausend. Würden Sie es nur verkaufen, weil das der angebotene Preis ist? Natürlich nicht. Sie betrachten das Haus selbst und wissen, was es wirklich wert ist.”
Dann fuhr er fort und sagte:
”Einige Leute sind mental oder emotional nicht auf den Besitz von Aktien vorbereitet, aber eine größere Anzahl von ihnen könnte dazu in der Lage sein, wenn sie wirklich verstehen, was sie kaufen — sie kaufen einen Teil eines echten Unternehmens.“
Dann schloss er seine Worte mit einem Satz, der seine Investmentphilosophie zusammenfasst:
”Je länger Sie Aktien halten, desto weniger riskant werden sie,
und je länger die Anleihe läuft, desto riskanter wird sie.“