Opendoor (OPEN) stieg am Freitag stark an – fast 18% und gehörte zu den besten Performern des Tages – nachdem das Unternehmen Ergebnisse für das vierte Quartal bekannt gegeben hatte, die trotz einiger großer Verluste die Investoren hinsichtlich des Weges des Unternehmens zur Rentabilität beruhigten. Der iBuying-Spezialist verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatz von 736 Millionen USD, ein Rückgang von 32% im Jahresvergleich, aber deutlich über der Schätzung von 595 Millionen USD der Wall Street. Das bereinigte EBITDA zeigte einen Verlust von 43 Millionen USD. Auf GAAP-Basis verzeichnete Opendoor einen hohen Nettverlust von 1,1 Milliarden USD oder 1,26 USD pro Aktie, hauptsächlich bedingt durch einen einmaligen Verlust von 933 Millionen USD bei der Tilgung von Schulden. Die Investoren scheinen sich auf den operativen Fortschritt zu konzentrieren, den das Management hervorgehoben hat. CEO Kaz Nejatian stellte das Quartal als Validierung des langfristigen Fahrplans des Unternehmens dar und wies auf „genauere Preisgestaltung, schnellere Lagerumschläge und disziplinierte Auswahl“ hin, was Anzeichen dafür sind, dass sich das Geschäftsmodell weiterentwickelt und strukturelle Verbesserungen in den Zahlen sichtbar werden. Ausblick: Opendoor strebt bis Ende 2026 eine Rückkehr zu positivem bereinigtem Nettoergebnis auf rollierender 12-Monats-Basis an. Die kurzfristigen Prognosen rechnen mit einem bereinigten EBITDA-Verlust von 30–35 Millionen USD im ersten Quartal 2026, und der Umsatz wird voraussichtlich in diesem Quartal um etwa 10% zurückgehen. Das Management betonte seine Vorliebe für strategische, langfristige Entscheidungen anstelle der Verfolgung kurzfristiger Erfolge. Technisch gesehen handelt OPEN in der Mitte seiner 52-Wochen-Spanne und liegt über seinem 200-Tage-Durchschnitt. Skeptiker und Optimisten an der Wall Street haben dennoch bescheidene Erwartungen: Die Analystenpreisziele liegen für den Rest von 2026 zwischen 4 USD und 6 USD, während ein Ziel von 10 USD als ambitioniert angesehen wird. Fazit: Der Anstieg am Freitag spiegelt die Anlegernachfrage nach Umstrukturierungsnarrativen wider – selbst wenn die headline GAAP-Verluste weiterhin hoch bleiben – weil die operativen Kennzahlen von Opendoor darauf hindeuten, dass das Unternehmen sich stabilisieren könnte, während es auf nachhaltige Rentabilität hinarbeitet. Lesen Sie mehr KI-generierte Nachrichten auf: undefined/news