Bitcoin steckt seit mehreren Tagen in einer engen Spanne um 68.000 $, ohne Anzeichen für einen entscheidenden Ausbruch.

Die führende Kryptowährung hat kürzlich eine Sitzung nahe 68.030 $ abgeschlossen, nachdem sie bis auf 69.061 $ gestiegen ist, nur um auf 67.703 $ zurückzufallen, während eine solide Handelsaktivität über 31 Milliarden $ überschritt.

Im Moment liegt Bitcoin bei etwa 67.300 $, was einen kleinen Rückgang von etwa 0,5 % gegenüber dem Vortag markiert. Dieses Niveau liegt ungefähr 46 % unter dem Allzeithoch von 126.000 $, das im Oktober erreicht wurde.

Warum der Oktober-Crash alles für institutionelle Investoren verändert hat

Am 10. Oktober führte ein drastischer Rückgang zur Liquidation von $19 Milliarden an gehebelten Wetten im gesamten Krypto-Bereich, was weit verbreiteten Verkaufsdruck auslöste, der die Preise in allen Bereichen belastete. Kleinere Altcoins hatten am meisten damit zu kämpfen, viele fielen um 80 % bis 90 % und konnten seitdem kaum Boden gutmachen.

Kevin O’Leary, der bekannte Investor und Shark Tank-Figur, der oft als „Mr. Wonderful“ bezeichnet wird, glaubt, dass die Ereignisse im Oktober die Sichtweise der großen Akteure auf den Raum grundlegend verändert haben.

„Zurück im Oktober, als alles schmolz, wurde Bitcoin abgeschlachtet und der Rest des Marktes wurde ausgelöscht, einige Münzen fielen um 80–90 % und haben sich nie erholt“, sagte O’Leary in kürzlichen Kommentaren, die auf X und in Medieninterviews geteilt wurden.

„Warum? Weil Institutionen endlich die Berechnung angestellt haben und erkannt haben, dass man für 90 % des Aufwärtspotenzials und der Volatilität in Krypto nur Bitcoin und Ethereum benötigt.“

O’Leary selbst handelte letzten Monat nach dieser Ansicht, indem er 27 Positionen aus seinen Krypto-Beständen strich. Er konzentrierte seinen Fokus auf das, was er als „Two Girl Dance“ bezeichnet, Bitcoin und Ethereum, und investierte auch in die Energieinfrastruktur, die benötigt wird, um diese Netzwerke zu betreiben.

Seiner Meinung nach waren die Altcoins, die abgestoßen wurden, einfach von niedriger Qualität und trugen zu viel unnötiges Risiko für ernsthafte Portfolios.

Diese Art der Neupositionierung spiegelt wider, was viele professionelle Manager tun. Große Fonds scheinen sich von riskanteren Token abzuwenden und konzentrieren sich stattdessen auf die beiden größten Namen nach Marktkapitalisierung. Selbst mit diesem strikteren Ansatz summiert sich ihre kombinierte Exposition gegenüber Bitcoin und Ethereum weiterhin auf bedeutende Beträge.

Ängste vor Quantencomputern und der Weg zu klareren Vorschriften

Ein großer Grund, warum Institutionen an der Seitenlinie bleiben, sind Bedenken hinsichtlich der Quantencomputer. Theoretisch könnten zukünftige Quantenmaschinen die elliptische Kurvenkryptografie, die Bitcoin schützt, durchbrechen. O’Leary brachte dies in diesem Monat erneut in Posts und Video-Segmenten zur Sprache und wies darauf hin, dass allein die Möglichkeit ausreicht, um Portfoliomanager dazu zu bringen, ihre Krypto-Wetten auf etwa 3 % zu begrenzen, bis solidere Lösungen erscheinen.

Die Bitcoin-Entwicklergemeinschaft sitzt nicht untätig da. Sie haben kürzlich den Bitcoin Improvement Proposal 360, bekannt als BIP-360, in das offizielle BIP-Repository integriert. Dies führt ein neues Ausgabeformat namens Pay-to-Merkle-Root oder P2MR ein.

Die Änderung beseitigt einen bestimmten Ausgabeweg in Taproot-Adressen, der ein Schwachpunkt gegen Quantenangriffe werden könnte, während die skriptbasierten Funktionen vollständig verfügbar bleiben. Menschen, die den Raum verfolgen, sehen dies als soliden ersten Schritt zur Stärkung der Verteidigung, wobei zusätzliche Verbesserungen wahrscheinlich auf dem Weg sind.

Gleichzeitig haben einige der größeren Plattformen in der Branche spezielle Teams gebildet, um die sich entwickelnden kryptografischen Herausforderungen langfristig im Auge zu behalten.

Wenn es um Regeln und Aufsicht geht, bleibt O’Leary optimistisch. Er erwartet, dass der Kongress Gesetze genehmigt, die eine angemessene Marktstruktur für Krypto vor den Zwischenwahlen festlegt.

Im Moment fühlt sich der Markt so an, als wäre er pausiert. Bitcoin wird in der Nachbarschaft von $67,700 gehandelt, ohne dass Verkäufer aus Angst abladen oder Käufer hastig einsteigen. Die meisten institutionellen Akteure scheinen bereit zu sein, stabil zu bleiben und zu beobachten, wie sich die regulatorische Situation zusammen mit dem Fortschritt bei der Bewältigung von quantenbedingten Risiken entwickelt, bevor sie größere Summen investieren.

Diese vorsichtige Haltung ist angesichts der Mischung von Faktoren, die eine Rolle spielen, sinnvoll. Die Ereignisse im Oktober haben aufgezeigt, wie fragil gehebelte Positionen sein können, insbesondere außerhalb der Top-Assets.

Gleichzeitig könnte das Versprechen besserer Regeln Türen weiter öffnen, während die Diskussion über Quanten jeden daran erinnert, dass langfristige technologische Bedrohungen Aufmerksamkeit verdienen.

Bis dahin scheint der enge Bereich um die aktuellen Niveaus wahrscheinlich bestehen zu bleiben.

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