Nikolaos Panigirtzoglou Team äußert sich: Der Markt erlebt einen strukturellen Wechsel von "Privatanlegern/ Treasury-gesteuert" zu "institutionell geführt".
Marktsituation und Rückgang: Im Februar 2026 ist die Gesamtmarktkapitalisierung digitaler Vermögenswerte von ihrem Höchststand um 2,3 Billionen Dollar gefallen, was einem Rückgang von etwa 25 % gegenüber dem Vormonat entspricht. Trotz der schwachen Marktbedingungen bleibt JPMorgan optimistisch für das gesamte Jahr 2026.
Institutionelle Zuflüsse werden zur neuen Triebkraft: * Wechsel der Treiber: JPMorgan weist darauf hin, dass der rekordverdächtige Zufluss von 130 Milliarden Dollar im Jahr 2025 hauptsächlich von ETFs und digitalen Vermögensverwaltungsunternehmen (DAT) getrieben wurde. Aber mit dem Eintritt in das Jahr 2026, während sich wichtige regulatorische Gesetzesentwürfe wie der "CLARITY Act" in Washington voranbewegen, werden institutionelle Mittel (Venture Capital, M&A, IPOs) zur Hauptquelle des Wachstums.
DAT-Modell kühlt ab: Der Bericht beobachtet, dass seit Oktober 2025 große Treasury-Unternehmen wie Strategy (MSTR), die BTC als Reserve erwerben, das Kauftempo erheblich verlangsamt haben.
Preis von Bitcoin als "Anker": * Produktionskosten Schätzung: JPMorgan schätzt derzeit die **Produktionskosten (Production Cost)** von Bitcoin auf $77,000 pro Einheit.
Selbstkorrekturmechanismus: Wenn der BTC-Preis diese Linie unterschreitet, wird ein "negative Feedback-Schleife" bei den Minern ausgelöst. Obwohl einige Miner ihre Maschinen stilllegen werden, führt dies auch zu einem Rückgang der Hashrate, was die Produktionskosten der verbleibenden Miner senkt und schließlich in der Nähe von $77,000 ein neues marktes Gleichgewicht bildet.
Risikoabschätzung: Obwohl eine optimistische Haltung gegenüber dem langfristigen Potenzial von Bitcoin im Vergleich zu Gold besteht, warnen Analysten, dass der Markt kurzfristig eine "schmerzhafte Entschuldung" durchlaufen muss, wenn institutionelle Mittel nicht rechtzeitig nachrücken.