#DeFiGetsGraded

DeFiGetsGraded ist mehr als ein Hashtag – es markiert einen Wendepunkt darin, wie dezentrale Finanzen bewertet werden. Jahrelang operierten DeFi-Protokolle in einem Wilden Westen der Innovation, Spekulation und Risiken. Jetzt entstehen formale Bewertungssysteme, die Struktur ins Chaos bringen. Tranchess V3 zum Beispiel führt bewertete Fondsprodukte mit Token wie wstQUEEN und staYETH ein, die den Nutzern risikobasierte Exposition gegenüber Ethereum-Staking bieten. In der Zwischenzeit schrieb das Sky-Protokoll Geschichte, indem es eine Bewertung von B− von S&P erhielt, das erste Mal, dass ein DeFi-Protokoll von einer traditionellen Kreditagentur formell bewertet wurde. Dies signalisiert einen Wandel: DeFi ist nicht länger nur experimentell – es wird an institutionellen Standards gemessen.

Die Bewertung von DeFi umfasst mehr als nur TVL oder auffällige APRs. Es geht um Smart Contract-Überprüfungen, Transparenz in der Governance, Liquiditätstiefe und Resilienz des Protokolls. Die Partnerschaft von Chainlink mit ICE, um institutionenqualitätsdaten on-chain bereitzustellen, verstärkt diese Entwicklung weiter. Da immer mehr Protokolle nach Glaubwürdigkeit streben, erwarten Sie, dass Bewertungen alles beeinflussen, von der Versicherungseinstufung bis zu den Staking-Belohnungen.

Aber die Bewertung wirft auch Fragen auf. Wird es zu einer Zentralisierung führen? Werden kleinere Protokolle von der Ehrenliste ausgeschlossen? Die Zukunft von DeFi hängt davon ab, wie diese Bewertungen genutzt werden – ob als Werkzeuge für Transparenz oder als Torwächter.

Eines ist klar: Die Tage von „Degen zuerst, Fragen später“ schwinden. DeFi wird erwachsen und erhält jetzt Zeugnisse.

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