Visa, eines der weltweit größten Zahlungsnetzwerke, hat angekündigt, dass es an der Integration von Bitcoin-Zahlungen in sein Netzwerk aus 70 Millionen Händlern arbeitet. Dieser Schritt würde es Benutzern ermöglichen, mit Bitcoin Waren und Dienstleistungen bei jedem Händler zu kaufen, der Visa akzeptiert.

Laut Al Kelly, CEO von Visa, arbeitet das Unternehmen mit rund 35 Kryptowährungsplattformen zusammen, um neue Möglichkeiten für Benutzer zu entwickeln, digitale Vermögenswerte zu kaufen und zu verkaufen. Das Unternehmen prüft auch die Verwendung von Stablecoins, bei denen es sich um Kryptowährungen handelt, die an den Wert traditioneller Vermögenswerte wie den US-Dollar gekoppelt sind.

Die Ankündigung von Visa ist die jüngste in einer Reihe von Schritten traditioneller Finanzinstitute, Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu übernehmen. In den letzten Monaten haben große Banken wie JPMorgan und Goldman Sachs Pläne angekündigt, ihren Kunden Kryptowährungshandel und Verwahrungsdienste anzubieten.

Die Einführung von Kryptowährungen durch traditionelle Finanzinstitute wird von vielen als Zeichen dafür gesehen, dass digitale Vermögenswerte immer mehr zum Mainstream werden und akzeptiert werden. Einige Kritiker argumentieren jedoch, dass dies die Dezentralisierung und Unabhängigkeit von Kryptowährungen untergraben könnte, da sie zunehmend in das traditionelle Finanzsystem integriert werden.

Insgesamt ist die Integration von Bitcoin-Zahlungen in das Netzwerk von Visa eine bedeutende Entwicklung für die Kryptowährungsbranche und könnte dazu beitragen, die Akzeptanz und Nutzung digitaler Vermögenswerte in der Mainstream-Wirtschaft zu erhöhen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich dies auswirken wird und welche Auswirkungen es auf das breitere Kryptowährungs-Ökosystem haben wird.