Der Begriff „Bitcoin-Halbierungstag“ beschreibt das Ereignis, bei dem die Anzahl der neu geschürften Bitcoins halbiert wird. Dieses Ereignis findet etwa alle vier Jahre statt und ist ein zentrales Merkmal des Bitcoin-Netzwerks.

Das Bitcoin-Netzwerk ist so konzipiert, dass es alle 10 Minuten eine feste Anzahl neuer Bitcoins durch einen Prozess namens Mining produziert. Miner verwenden spezielle Computer, um komplexe mathematische Probleme zu lösen, um Transaktionen im Netzwerk zu validieren und sie dem öffentlichen Hauptbuch, der sogenannten Blockchain, hinzuzufügen. Als Gegenleistung für ihre Bemühungen werden die Miner mit einer bestimmten Anzahl neuer Bitcoins belohnt.

Die Anzahl der neu produzierten Bitcoins wird alle vier Jahre um die Hälfte reduziert. Dies wird als Halbierung bezeichnet. Die erste Halbierung fand 2012 statt, die zweite 2016 und die dritte 2020. Die nächste Halbierung wird voraussichtlich 2024 stattfinden.

Der Zweck der Halbierung besteht darin, sicherzustellen, dass die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Bitcoins niemals eine feste Grenze von 21 Millionen überschreitet. Durch die Reduzierung der Anzahl der neu produzierten Bitcoins kann das Netzwerk eine stabile Inflationsrate aufrechterhalten und verhindern, dass die Währung im Laufe der Zeit an Wert verliert.

Die Halbierung hat erhebliche Auswirkungen auf die Ökonomie des Bitcoin-Minings, da sie die Belohnung verringert, die die Miner für ihre Arbeit erhalten. Dies kann zu einer Verringerung der Anzahl der am Netzwerk teilnehmenden Miner führen, was wiederum die allgemeine Sicherheit des Netzwerks beeinträchtigen kann. Die Halbierung hat jedoch auch das Potenzial, den Wert bestehender Bitcoins zu steigern, da das verringerte Angebot zu einer erhöhten Nachfrage führen kann.

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