Das US-Justizministerium hat seine Anklage in einem der größten Krypto-Kriminalfälle bis heute erweitert. Zwölf neue Personen wurden im Zusammenhang mit einer Cybercrime-Bande angeklagt, die angeblich 4.100 Bitcoins – im Wert von rund 263 Millionen Dollar – hauptsächlich von einem einzelnen Opfer gestohlen hat.

Von Online-Gaming-Freunden zu einem koordinierten Cybercrime-Ring

Nach Angaben der Ermittler begann die Gruppe im Oktober 2023 zu operieren, ursprünglich als Gruppe von Freunden, die sich über Online-Spiele zusammenschlossen. Doch ihr Hobby verwandelte sich in ein organisiertes Erpressungsnetzwerk. Die meisten der Angeklagten — im Alter zwischen 18 und 22 Jahren — stammen aus Kalifornien und verwendeten Online-Pseudonyme wie „Goth Ferrari“ und „Der Buchhalter.“

Mehrere Verdächtige wurden bereits festgenommen, während zwei andere vermutet werden, sich in Dubai versteckt zu halten.

Hacks, Einbrüche und gestohlene Hardware-Wallets

Das DOJ beschreibt eine Vielzahl von kriminellen Taktiken:

🔹 Hackten Datenbanken und stahlen Zugangsdaten

🔹 Gaben sich als Kundensupportmitarbeiter aus

🔹 Riefen Opfer an, um Social Engineering-Angriffe durchzuführen

🔹 Brachen in Häuser ein, um Hardware-Wallets zu stehlen

Einer der auffälligsten Vorfälle ereignete sich am 18. August 2024, als der Hauptangeklagte Malone Lam angeblich ein Opfer dazu brachte, mehr als 4.100 Bitcoins herauszugeben.

In einem anderen Fall soll Lam in das iCloud-Konto eines Opfers gehackt haben, um deren Standort zu verfolgen, während Komplize Marlon Ferro in das Haus des Opfers einbrach, um physische Wallets zu stehlen.

Anspruchsvolle Geldwäsche mit Peel Chains und Mixern

Um ihre Spuren zu verwischen, verwendete die Gruppe fortschrittliche Methoden des Geldwäsches:

🔹 VPNs und Krypto-Mischdienste

🔹 „Peel Chains“ – wo gestohlene Krypto durch Dutzende oder Hunderte von Wallets bewegt wird, wobei bei jedem Schritt kleine Beträge abgezogen werden

Die Angeklagten sehen sich nun Anklagen nach dem RICO-Gesetz sowie Anklagen wegen Drahtbetrugs und Geldwäsche gegenüber.

Aufwendige Lebensstile: Von Krypto zu Clubs, Autos und Privatjets

Die Gruppe hielt sich nicht zurück, als sie die gestohlenen Mittel ausgab. Laut dem DOJ:

🔹 Sie ließen in Nachtclubs Rechnungen von bis zu 500.000 Dollar an einem einzigen Abend auflaufen

🔹 Kauften 28 Luxusautos im Wert von 3,8 Millionen Dollar

🔹 Verschwenderisch bei Designertaschen, Uhren und High-End-Mode

🔹 Mieteten Luxusvillen und Privatjets unter Verwendung falscher Identitäten

Die Bande operierte wie eine gut geölte Maschine — wusste, wie man Geld wäscht, digitale Fußabdrücke verbirgt und dabei wie Prominente lebt.

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